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„Emergency Remote Work Kit“ von LogMeIn Telefon und UCC: Gratis­dienste für Schulen und Unis

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die Cloud-Telefonie- und UCC-Plattform GoToConnect ist ab sofort im „Emergency Remote Work Kit“ von LogMeIn enthalten. Das für 90 Tage kostenlos verfügbare Angebot soll Schulen und Universitäten bis Ende des Schuljahrs dabei unterstützen, auf Remote Learning umzusteigen.

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Über GoToConnect können Schulen und Universitäten für 90 Tage kostenlose Cloud-Telefon- und UCC-Dienste in Anspruch nehmen.
Über GoToConnect können Schulen und Universitäten für 90 Tage kostenlose Cloud-Telefon- und UCC-Dienste in Anspruch nehmen.
(Bild: LogMeIn)

Im Rahmen des erweiterten „Emergency Remote Work Kit“ könnten Schulen und Universitäten für 90 Tage über die GoToConnect-Plattform von LogMeIn kostenlose Cloud-Telefon- und UCC-Dienste in Anspruch nehmen. Das Angebot vernetze Schüler, Lehrer, Studenten, Dozenten, Eltern, Administratoren und Mitarbeiter über kostenlose Softphones, Sprach- und Videoanrufe sowie über Messaging-Dienste auf PCs, Macs, Chromebooks und Smartphones (iOS und Android). Für GoToConnect sei keine zusätzliche Hardware, kein Netzwerk und keine Rufnummernmitnahme erforderlich. Anrufe zu lokalen und nationalen Festnetz- und Mobilfunknummern seien dabei kostenlos, internationale Anrufe und Anrufe zum Premiumtarif hingegen gebührenpflichtig.

„Die letzten Wochen brachten für uns alle eine monumentale Veränderung mit sich. Während einige Organisationen es geschafft haben, ihre Mitarbeiter komplett auf Remote umzustellen, sind Schulen, Gesundheitsdienstleister und lokale Gemeinden mit einer ihnen fremden Arbeitsweise konfrontiert, für die sie nur schlecht ausgerüstet waren“, sagt Bill Wagner, CEO von LogMeIn. „Für einige Organisationen geht es zunächst nur um den Zugang zu Audio- und Videokonferenzen oder virtuellen Veranstaltungen, um in Verbindung zu bleiben. Für andere wiederum sind diese Tools bereits grundlegend. Genauso wie die Bereitstellung eines Remote-Zugriffs, mit dem sie eine Verbindung zum Arbeitscomputer herstellen und die IT-Teams bei dem schnellen Wandel zu Remote Work unterstützen. Wir stellen fest, dass sich die Bedürfnisse der angesprochenen Organisation ausweiten. Wir glauben fest daran, dass unsere Mitarbeiter und unsere Technologie in einer starken Position sind, um diesen unsicheren Zeiten gerecht zu werden.“

Reaktion auf COVID-19

LogMeIn kündigte Anfang März die Initiative „Emergency Remote Work Kit“ als Teil der Reaktion auf die COVID-19-Pandemie an. Das Ziel des Kits sei es, Bestandskunden sowie wichtigen Institutionen wie Schulen, Krankenhäusern, Gesundheitsdienstleistern, Kommunen und weiteren gemeinnützigen Organisationen dabei zu helfen, die Sicherheit ihrer Mitarbeiter, Schüler, Studenten und Bürger durch die Verlagerung auf Remote Work zu erhöhen. Die drei Monate lang kostenlosen Emergency Remote Work Kits enthalten Lösungen für Besprechungen und Videokonferenzen (GoToMeeting), für Webinare und virtuelle Veranstaltungen (GoToWebinar), für IT-Support und Verwaltung von Geräten und Anwendungen für Mitarbeiter an verschiedenen Standorten (GoToMyPC) – und jetzt mit GoToConnect auch eine UCC-Plattform für Bildungseinrichtungen.

Seit der Ankündigung, so LogMeIn, habe man Software im Wert von mehreren Millionen Euro kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dies umfasse Tausende von Kits und mehr als 800.000 einzelne Benutzer auf der ganzen Welt.

Anstieg der Nutzung von IT-Tools

In den letzten Wochen sind Organisationen auf der ganzen Welt – von Unternehmen des privaten Sektors über Schulen und Kommunen bis hin zu gemeinnützigen Organisationen – auf Remote Work übergegangen. LogMeIn habe in den letzten Jahren bereits einen Anstieg der Nachfrage an Remote Tools verzeichnen können. Nun habe sich dieser Trend durch die weltweite Ausbreitung von COVID-19 stark beschleunigt – insbesondere in den am stärksten betroffenen Gebieten. In einem normalen Monat unterstützt LogMeIn eigenen Angaben zufolge zehn Millionen Nutzer mit Millionen von Besprechungen, Milliarden von Audioprotokollen und vielen weiteren digitalen Interaktionen. Doch im März habe das Unternehmen einen noch nie dagewesenen Höhepunkt erlebt:

  • Die Nutzung von Videokonferenzen und Meetings habe sich im Vergleich zu anderen Monaten in 2020 knapp verzehnfacht, beginnend mit Asien und Italien sowie nun auch Nordamerika und Europa. Im letzten Monat seien die Nutzerzahlen der GoToMeeting- und GoToWebinar-Lösungen rasant gestiegen. Ganze Bevölkerungsgruppen seien auf Remote Work umgestiegen und die Zahl der Benutzer wachse täglich.
  • Trotz des Wechsels in die Cloud bedeute der Remote-Zugriff für viele die Rettung. Die Nutzung von Remote-Zugriff-Produkten wie LogMeIn Pro und GoToMyPC sei allein in der ersten Aprilwoche um 300 Prozent gestiegen.
  • Die Nutzung des Remote-Supports steige mit der zunehmenden Virtualisierung des IT-Helpdesk. Die Angebote RescueAssist (früher GoToAssist) und LogMeIn Rescue würden von Woche zu Woche doppelt so oft genutzt, da IT-Teams auf der ganzen Welt die Voraussetzungen für neue Remote-Mitarbeiter schaffen.
  • Cloud-Telefonie und UCC seien ebenfalls auf dem Vormarsch. GoToConnect, der UCC-Dienst von LogMeIn, verzeichne einen 93-prozentigen Anstieg der Telefonate und wachse seither jeden Tag um fast 20 Prozent.

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