Netzwerktechnik für KMUs, den Campus und das Datacaenter

Switches von Brocade, Dell und Juniper

| Autor / Redakteur: Wilfried Platten / Andreas Donner

Turmbau zu Austin: die Dell X-Serie
Turmbau zu Austin: die Dell X-Serie (Bild: Dell)

Bei diesen Netzwerk-Neuheiten sollte für jeden etwas dabei sein: Der Brocade ICX ist für Campus-Netzwerke geeignet, die Modelle der N- und X-Serie von Dell sind für den Betrieb in KMUs ausgelegt und der Juniper QFX5100-AA soll Rechenzentren auf die Sprünge helfen.

Der Brocade ICX 7250 ist für den Einsatz in Campus-Netzwerken mit hohen Video- und Wireless-Bandbreitenanforderungen konzipiert. Er stellt Layer-3-Services zur Verfügung und konsolidiert bis zu 576 Gigabit-Ethernet (GbE) Ports in einem virtuellen Chassis beziehungsweise einem einzelnen Management-Touchpoint.

Laut Hersteller bietet der ICX 7250 die branchenweit höchste 10GbE-Port-Dichte seiner Klasse. Der ICX 7250 ist ab diesem Monat zu Preisen ab 2.000 US-Dollar verfügbar, ein deutscher Preis steht noch nicht fest.

Brocade hat zudem den Support für OpenFlow 1.3 auf seinen Switches ICX 7450 und ICX 7750 erweitert, um SDN-Lösungen in LAN-Architekturen bereitstellen zu können. Dabei ist es egal, ob sie einzeln oder in gemischten beziehungsweise verteilten Stacks eingesetzt werden. Zunächst wird nur der Standalone-Modus unterstützt, eine spätere Softwareversion soll auch umfassenden Stacking-Support bieten.

N und X für KMU

Die neuen Switches von Dell sind dagegen für kleine und mittlere Unternehmen ausgelegt. Dazu gehören eine Reihe von Smart Managed Switches der X-Serie sowie das Modell N1500.

Die X-Serie ist eine Familie von Smart-Web-Managed-1-GbE und 10-GbE-Switches, die mit Schritt-für-Schritt-Wizards und anpassbare Dashboards konfiguriert und kalibriert werden können. Professioneller IT-Support soll dafür überflüssig sein. Die X-Serie ist ab 15. Mai 2015 lieferbar.

Zur Modellreihe Networking N1500 gehören SNMP-verwaltete 1-GbE-Switches mit integrierten 10GbE SFP+-Ports. Die Switches werden per Command-Line-Interface (CLI) gesteuert und verfügen über bis zu 200 1-GbE-Ports in einem vier Einheiten umfassenden Stack. Der N1500 wird im Laufe des Sommers verfügbar sein.

Warten auf den Sommer

Noch nicht verfügbar sind der Switch QFX5100-AA und das Modul QFX-PFA zur Beschleunigung von Datenpaketen von Juniper. Sie sollen im dritten Quartal des Jahres auf den Markt kommen. Vorab soviel: Beide zusammen sollen in Rechenzentren zum Einsatz kommen, dort die Latenzzeiten verringern und deshalb besonders geeignet sein für Anwendungen wie Order-Routing, Big Data-Analysen oder Hyper-Contextual-Trading.

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