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Arista Networks Data Analyzer unterstützt SDN-Controller Switches liefern Monitoring-Daten

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Arista Networks erweitert Switches der Familie 7000 um einen Data Analyzer (DANZ), der präzise informationen zur Netzwerkauslastung liefert. Diese Daten sollen dann auch von SDN-Controllern verwendet werden.

Arista DANZ ist derzeit für Switches der 7150-Serie zu haben.
Arista DANZ ist derzeit für Switches der 7150-Serie zu haben.
(Bild: Arista Networks)

Arista Networks (Arista) stattet das eigene Betriebssystem EOS (Extensible Operation Systems) mit Funktionen für die Datenanalysen im SDN-Umfeld (SDN = Software-Defined Networking) aus. Der Arista Data Analyzer (DANZ) biete Funktionen für die Aggregation von Test Application Ports (TAP) und liefere IT-Abteilungen präzise Daten zur aktuellen Netzwerksituation.

Zunächst wird der DANZ in Geräte der Arista-7000-Serie integriert.

Auf den ersten Blick mag es verwundern, dass Switches in einer SDN-Architektur zusätzliche Intelligenz benötigen. Für Arista macht der Ansatz dennoch Sinn: Demnach könnten die Daten zur Netzwerksituation nur lokal gesammelt werden. Informationen über Verbindungsauslastung und Portverfügbarkeit werden anschließend über Managementlösungen an einen zentralen Controller übermittelt. Der soll dann seinerseits Datenströme bei Bedarf umleiten.

Die Monitoring-Fähigkeiten von Arista DANZ ermöglichen laut Hersteller strategische und das gesamte Netzwerk umfassende Analysen in Cloud-Netzwerken mit "Leaf-and-Spine"-Topologie. Spine-Elemente befinden sich dabei im Backbone, Leaf-Elemente könnten beispielsweise als Top-of-the-Rack-Switches umgesetzt werden. Beide Ebenen seien so miteinander vernetzt, dass die Gesamtinfrastruktur blockierungsfrei arbeite.

Als neue Funktionen bewirbt der Hersteller die Spiegelung erfasster Daten auf mehrere Ziele, Paketfilterung und -manipulation sowie die Aggregation und Fehleranalyse mehrerer gespiegelter Ports.

Erweiterungen des aktuellen Latenzanalysators (LANZ) warnen zudem frühzeitig vor Staus auf der Anwendungsebene und setzen einzelne Netzwerkereignisse in Beziehung zueinander. IT-Betreiber könnten somit Profile für ihr Netz und ihre Anwendungen definieren und Mikrobursts sowie notorische Engpässe entschärfen, bevor kritische Geschäftsanwendungen beeinträchtigt werden.

Im Vergleich zu traditionellen Lösungen sei der Ansatz zudem effizienter und kostengünstiger, heißt es mit Verweis auf bislang übliche langsame, teure Sonden und externe Geräte. Mit offenen und eng mit dem Advanced Event Management (AEM) gekoppelte Schnittstellen (APIs) biete das System Anwendern flexible Programmiermöglichkeiten und ermögliche so schnelle Reaktionen ohne jeden menschlichen Eingriff.

Arista DANZ ist derzeit für Switches der 7150-Serie zu haben. Weitere Details zur Lösung gibt es beim Hersteller.

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