Suchen

KMU- und Enterprise-Switches für jeden Geschmack Switches für Triple Play und Metropolitan Aera Networks

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der DGS-3000-10TC ist D-Link zufolge vor allem für Enterprise-Zugangsnetze und Dienstanbieter geeignet. Den DGS-6608 sieht der Hersteller vor allem in Campus- und Enterprise-Netzwerken sowie in Metropolitan Area Networks (MAN) im Einsatz.

Firma zum Thema

Der Managed-Switch DGS-3000-10TC besitzt acht 10/100/1000Base-T-Anschlüsse und zwei 10/100/1000Base-T/SFP-Combo-Uplinks.
Der Managed-Switch DGS-3000-10TC besitzt acht 10/100/1000Base-T-Anschlüsse und zwei 10/100/1000Base-T/SFP-Combo-Uplinks.
(Bild: D-Link)

Der laut D-Link für Triple Play gerüstete Gigabit-L2-Managed-Switch DGS-3000-10TC verfügt über acht 10/100/1000Base-T-Anschlüsse und zwei 10/100/1000Base-T/SFP-Combo-Uplinks. Alle Ports seien gegen Überspannung geschützt und könnten Spannungsspitzen von bis zu 6 kV standhalten.

Der Switch unterstützt Service Provider durch Authentisierungsoptionen wie 802.1x, Web- und MAC-basierendee Zugangskontrollen. Nutzer ordnen TACACS- oder RADIUS-Accountingdaten ihren gebuchten Leistungen eindeutig zu. Durch die L2-Multicast-Funktionalität sei der Switch auch auf IPTV-Angebote vorbereitet. Hostbasierendes IGMP/MLD-Snooping könne mehrere IPTV-Abonnenten an einer physischen Schnittstelle versorgen.

Sicherheitsfeatures

Ethernet Ring Protection Switching (ERPS) nach ITU-I G8032 soll dafür sorgen, dass Verbindungen spätestens 50 ms nach einer Störung wieder stehen. Loopback Detection (LBD), eine Eigenentwicklung von D-Link, könne Schleifen in Netzsegmenten protokollunabhängig erkennen und verhindern.

Die D-Link Safeguard Engine soll den Switch zusätzlich vor Denial-of-Service-Angriffen schützen, DHCP-Server-Screening könne nicht legitimierte DHCP-Vergaben durch Rogue-DHCP-Server oder -Router ausfiltern. Für hohe Bandbreitenansprüche lassen sich Ports mittels 802.1AX- und 802.3ad-konformes Trunking bündeln. Durch virtuelles Stacking können 32 Switches zu einem Verbund kombiniert und unter einer IP-Adresse angesprochen werden.

Chassis-Switch mit modularem Aufbau

Der DGS-6608, D-Links Top-Modell der DGS-6600-Chassis-Switch-Serie, verfügt über acht Einschubschächte und einen modularen Aufbau. Sechs Einschübe stehen für Port-Module zur Verfügung, die laut Hersteller bis zu 288 Gigabit- oder 96 10-Gigabit-Ports bereitstellen können. Auf Wunsch seien auch Module mit 48 PoE-Ports erhältlich.

Die Intelligenz steckt D-Link zufolge in einem Steuermodul, das beim DGS-6608 redundant ausgeführt werden kann und im Aktiv-Aktiv-Betrieb ebenfalls Load-Sharing-Funktion bietet. Acht Load-Sharing-Netzteile sollen zusammen mit einem Lüftereinschub und einem modularen Staubfilter die ununterbrochene Stromversorgung des Chassis und seiner Module sicherstellen. Für die Switching-Leistung von 1,152 TBit/s seien die intelligenten Port-Module (Linecards) mit eigenen L2/L3/L4-Switching-Controllern verantwortlich.

Green IT und IPv6-Unterstützung

Sowohl der DGS-3000-10TC als auch der DGS-6608 sind „IPv6 Ready“. Eingebaut ist zudem IPv4/v6-Dual-Stack-Unterstützung. Um Betriebskosten möglichst niedrig zu halten, werden Ports automatisch abgeschaltet, wenn sie keine Verbindung oder keinen Verbindungspartner aufweisen. Die Smart-Fan-Funktion aktiviert die Lüfter nur dann, wenn eine bestimmte Temperatur im Gehäuse überschritten wird. Alle Stromsparmechanismen des DGS-3000-10TC lassen sich über Zeitpläne aktivieren und deaktivieren. Durch die zeitgesteuerte PoE-Stromversorgung beim DGS-6608 könne jedes angeschlossene PoE-Endgerät automatisch ein- und ausgeschaltet werden.

(ID:42431481)