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Oracle stellt neue Sun x86-Server vor Sun x86 kommt mit E5 2600 und Cloud-Computing-Tools

| Redakteur: Ulrike Ostler

Oracle bringt neue Sun x86-Server auf den Markt. Diese sollen sich durch Performance und Zuverlässigkeit sowohl für Anwendungen insbesondere von Oracle als auch für Datenbanken auszeichnen. Zudem sind die mit Tools für den Einsatz im Cloud-Computing ausgestattet.

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Sun Fire X4170 M3 Server: Anwender haben beim I/O die Wahl zwischen vier 10 GbE Ports und vier PCIe 3.0 Expansion Slots (Bild: Oracle)
Sun Fire X4170 M3 Server: Anwender haben beim I/O die Wahl zwischen vier 10 GbE Ports und vier PCIe 3.0 Expansion Slots (Bild: Oracle)

Seit Anfang März sind die „Xeon E5 2600“-Prozessoren von Intel auf den Markt. Seither kündigt ein Computer-Hersteller nach dem anderen neue x86-Server an. Nach dem so genannten Tick-Tock-Rhythmus der Prozessorentwicklung verspricht diese „Tock“-Generation, bekannt unter dem Code-Namen „Sandy Bridge“, eine neue Prozessor-Architektur auf der Basis von 32 Naometern (siehe: Abbildung 2 bis 6).

Die neue Sun-X86-Server-Linie soll nun „die beste x86-Plattform für Oracle Software und andere Enterprise-Applikationen“ sein, einschließlich Betriebssystem, Virtualisierung, InfrastrukturProvisioning und System Management.

Hier haben die Server bereits eine Reihe von Weltrekorden bei Benchmark-Tests aufgestellt und ihre Leistungsfähigkeit für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen bewiesen. Aktuell halten sie neue Weltrekorde bei SPEC CPU2006, SPECjEnterprise2010, sowie Oracle E-Business Suite R12.1.3-Benchmarks (siehe zum Vergleich: Benchmarks für „Fujitsu Primergy“, Abbildung 7)

Höhere Performance, größere Bandbreite, geringere Kosten

Mit Hilfe von „Oracle Solaris“ oder „Oracle Linux“, „Oracle VM“ und „Oracle Enterprise Manager Ops Center“ tragen die neuen Sun x86 Server mit den Intel Xeon E5 Prozessoren dazu bei, die Kosten im Rechenzentrum zu reduzieren, Management und Monitoring zu vereinfachen.

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Denn gegenüber den Vorgängermodellen liefern die neuen Sun x86 Server eine bis zu 87 Prozent höhere Rechenleistung und sind mit mehr Hauptspeicher und I/O-Bandbreite ausgestattet. Kunden können damit mehr und größere Applikationen gleichzeitig betreiben und Aufgaben schneller erledigen.

Nach Angaben vom Hersteller lassen sich mit Oracle Sun x86 Server, die auf Oracle Linux oder Oracle Solaris – virtualisiert mit Oracle VM – betrieben werden, gegenüber HP Systemen mit VMware und Windows bis zu 50 Prozent niedrigere Gesamtkosten für Anschaffung, Support und laufenden Betrieb erzielen. Sie erreichen einen ROI von bis zu 139 Prozent.

Oracle im Test

Doug Fisher, Corporate Vice President, Software und Services Group der Intel Corporation, bestätigt: „Durch die Zusammenarbeit von Oracle und Intel entstehen Lösungen, die sich durch maximale Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit auszeichnen um die ständig wachsenden Anforderungen von Kunden im Rechenzentrum zu erfüllen. Durch umfangreiches Co-Engineering, Tests und Validierung konnte ein ausgezeichnetes Gleichgewicht zwischen Betriebssystem, Virtualisierung, Prozessor, Memory und I/O-Ressourcen realisiert werden.“

Im Ergebnis böten die Oracle x86 Server auf Basis des Intel Xeon Prozessors E5-2600 „einmalige Möglichkeiten, um große Datenmengen effizient zu verwalten und mehrere Millionen Transaktionen pro Sekunde zu bewerkstelligen.”

Gehärtete Server

Oracle hat darüber hinaus neue NEBS Level-3 zertifizierte "Netra x86"-Server vorgestellt (siehe: Abbildung 8). Sie sind für Kommunikations-, Militär- oder andere Applikations-Umgebungen konzipiert, die neben einem kontinuierlichen zuverlässigen Service und langen Systemlebenszyklen auch eine hohe Stabilität erfordern, um harten Umgebungsbedingungen mit uneingeschränkter Systemverfügbarkeit standzuhalten.

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