Verschlüsselten Verkehr und Clouds überwachen

Studie: Visibility hat Top-Priorität bei Enterprise Security

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Für die Teilnehmer einer Ixia-Studie hängt Visibility sehr stark mit Netzwerksicherheit zusammen.
Für die Teilnehmer einer Ixia-Studie hängt Visibility sehr stark mit Netzwerksicherheit zusammen. (Bild: © – alphaspirit – Fotolia.com)

Network Visibility ist häufig der Schlüssel zur Aufdeckung von Sicherheitsvorfällen – dies gaben 54 Prozent der Teilnehmer einer Ixia-Studie an. Für über 60 Prozent der 220 befragten leitenden Mitarbeiter habe Visibility sogar höchste Priorität.

Ixia zufolge verknüpften die Teilnehmer der Studie Visibility sehr stark mit Netzwerksicherheit. 56 Prozent wünschten sich Einsicht auch in den verschlüsselten Datenverkehr, 59 Prozent wollten Anwendungen identifizieren können, die einer Inspektion ihres Traffics bedürfen. Für 29 bzw. 31 Prozent sei die Visibility in Private bzw. Public Clouds ein wichtiger Aspekt.

Das hänge auch damit zusammen, dass drei Viertel aller Befragten besorgt oder sehr besorgt um die Sicherheit in Cloud-Umgebungen seien. Die Befürchtung, die Kontrolle über die Daten im eigenen Netzwerk zu verlieren, stehe dabei an erster Stelle. 47 Prozent wünschten sich eine einheitliche Visibility-Architektur für ihre gesamte Umgebung.

Auch von der Abwehr von DDoS-Attacken versprechen sich die Befragten Hilfe von Visibility-Lösungen (50 Prozent). Weitere 30 Prozent meinten, solche Lösungen könnten dabei zumindest unterstützen.

Nach Ansicht der Teilnehmer verstärke jedoch nicht nur die Sicherheit, sondern auch das generelle Monitoring den Wunsch nach vollständiger Einsicht in den Netzwerkverkehr. 54 Prozent gaben an, sechs oder mehr Netzwerksegmente zu betreiben, aber nur die Hälfte davon zu überwachen. Von den 40 Prozent der befragten Unternehmen, die mehr als 10.000 Kundendatensätze verwalten, überwache nur jedes zehnte proaktiv seinen Datenverkehr.

„Die meisten Unternehmen haben heute Probleme mit toten Winkeln, vor allem wegen des Wachstums verschlüsselten Verkehrs und wegen der Migration in private und öffentliche Cloud-Umgebungen“, sagt Paul O’Reilly, Sales Director DACH bei Ixia. „Sie benötigen eine bessere Visibility in ihr wachsendes Netzwerk, um Performance-Probleme zu erkennen und Bedrohungen zu begegnen. Dabei können Security- und Analyse-Tools nur so gut sein wie die Daten, die sie sehen. Die einzige Möglichkeit, dieser Herausforderung zu begegnen, ist daher eine starke Visibility-Architektur.“

Ixias Security-Fabric-Architektur ermögliche die komplette Visibility in heterogenen Netzwerken. Sie könne kontextbewusste Inspektion mit Security Intelligence verbinden und Inline- und Out-of-Band-Tools mit allen relevanten und deduplizierten Datenpaketen für das Performance- und Security-Monitoring versorgen.

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