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Deviceserver mit fünf virtuellen USB-Ports Standortunabhängiger Zugriff auf USB-Geräte

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der USB-Deviceserver utnserver Pro bietet laut Hersteller SEH zwei USB-3.2-Gen-1-Ports (SuperSpeed), die aus Energie- und Sicherheitsgründen jeweils aktiv geschaltet bzw. deaktiviert werden. Zudem gebe es die Möglichkeit, mittels USB-Hub insgesamt fünf USB-Ports verfügbar zu machen.

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SEH hat sich beim Design des utnserver Pro am Look heute üblicher Unterhaltungselektronik orientiert.
SEH hat sich beim Design des utnserver Pro am Look heute üblicher Unterhaltungselektronik orientiert.
(Bild: SEH)

Der utnserver Pro wartet nach Angaben des Bielefelder Netzwerkspezialisten mit einer maximalen Datentransferrate von 70 MB/s auf und biete Nutzern damit die Möglichkeit, neben obligatorischen externen Festplatten oder Dongles, Kartenlesegeräten oder Barcodescannern bzw. Messgeräten oder Druckern auch besonders durchsatzhungrige RDX-Backupsysteme über das Netzwerk bis ins Homeoffice verfügbar zu machen. Der Isochron-Modus sorge dafür, dass eine nahtlos stabile und wechselseitige Datenübertragung sogar die Nutzung von Kamerasystemen über das Netzwerk erlaube.

In Zeiten, in denen häufiger von zu Hause aus gearbeitet wird, so SEH, seien USB-Deviceserver gleichermaßen für Anwender und Administratoren interessant. Per VPN-Anbindung könnten elektronische USB-Geräte im laufenden Betrieb überwacht und bedient werden, ohne dass ein Mitarbeitender vor Ort sein müsse. Dies gelte auch für jegliche Art angeschlossener Festplatten oder Backupsysteme. Um unbefugte Nutzung oder Datenmanipulation zu unterbinden, lasse sich jeder einzelne USB-Port abschalten. Dieses Feature hebe nebenbei das Energieeinsparpotenzial.

Im direkten Vergleich zum Vorgängermodell myUTN-50a setzte SEH beim Design statt auf ein typisches Computergehäuse auf die Form- und Farbgebung heute üblicher Unterhaltungselektronik. Passend dazu habe man den RJ-45-Anschluß für das Gigabit-LAN und den Netzadapteranschluss auf die Rückseite des Deviceservers verlegt. Auf der Vorderseite seien somit lediglich die beiden USB-Ports und eine RGB-LED, die neben den unterschiedlichen Betriebsmodi auch Störungen oder Konnektivitäts-Hinweise signalisiert, zu sehen.

Die Verbindung funktioniere via LAN, VPN, VLAN und Internet sowie in serverbasierten und virtualisierten Umgebungen. Die Administration, Konfiguration und Wartung verlaufe unkompliziert und selbsterklärend mittels des webbasierten Control-Centers.

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