WLAN-Heatmaps, Kapazitätsplanung und neue Alerting Engine

SolarWinds NPM 11.5 machts automatisch

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Dank automatisiert erstellter Wireless-Heatmaps können Administratoren Access Points gezielt nachrüsten, Client-Verbindungsprobleme beheben oder per Client-Standortnachverfolgung auch Rogue-Geräte aufspüren.
Dank automatisiert erstellter Wireless-Heatmaps können Administratoren Access Points gezielt nachrüsten, Client-Verbindungsprobleme beheben oder per Client-Standortnachverfolgung auch Rogue-Geräte aufspüren. (Bild: SolarWinds)

Version 11.5 von SolarWinds Network Performance Monitor (NPM) erstellt automatisiert WLAN-Echtzeitkarten, prognostiziert bevorstehende Hardwareengpässe und bietet ein webbasiertes Alerting.

Zunächst offenbar schon als Version 12 geführt, wird der in Kürze erscheinende SolarWinds Network Performance Monitor 11.5 eine Vielzahl neuer Funktionen anbieten. Hierzu zählen Wireless Heat Mapping sowie automatische Kapazitätsvorhersage und Anwendungsidentifikation. Auch Interface Duplex Mismatches soll die Lösung nun automatisch erkennen.

Besonders hebt der Anbieter eine komplett überholte Alerting Engine hervor. Damit können Administratoren über eine Weboberfläche auch komplexe Alarme zusammenklicken. Mittels logischer Operatoren lassen sich beispielsweise ausschließlich Windows-Rechner in einem bestimmten Subnet überwachen; ein Alarm könnte eintreten, wenn mehr als fünf Systeme länger als zehn Minuten unter hoher CPU- und Übertragungslast stehen. Die Alerting Engine bietet zudem Scheduling-Funktionen sowie erweiterte Benachrichtigungsoptionen.

Insbesondere für Unternehmen mit BYOD-Stratgie interessant: NPM 11.5 kartiert automatisch Drahtlosnetzwerke. Die Signalstärke wird dabei in Heatmaps dargestellt. Administratoren sollen so Access Points gezielt nachrüsten, Client-Verbindungsprobleme beheben oder per Client-Standortnachverfolgung auch Rogue-Geräte aufspüren.

Die mit NPM 11.5 verfügbare Kapazitätsplanung stellt automatische Bewertungen zu durchschnittlicher Auslastung und Spitzennutzung verschiedener Hardwarekomponenten bereit, darunter: CPU, RAM, Volumes, Knoten, Schnittstellverkehr. Dabei soll die Lösung auch zuverlässig voraussagen, wann die Netzwerkressourcen an ihre Grenzen kommen werden. IT-Verantwortliche können möglichen Performanceproblemen somit frühzeitig vorbeugen.

Die finale Version des SolarWinds Network Performance Monitor 11.5 soll noch in diesem Quartal auf den Markt kommen, Release Candidate 2 ist für Bestandskunden mit laufenden Wartungsverträgen bereits zu haben. Den Einstiegspreis beziffert der Anbieter mit 2.180 Euro. Wie gehabt wird der Hersteller eine kostenlose Testversion anbieten. Bereits jetzt können Interessierte die neuen Funktionen von NPM 11.5 in einer recht unterhaltsamen YouTube-Präsentation begutachten.

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