PerfStack-Dashboard korreliert verschiedene Metriken

SolarWinds erweitert Orion-Plattform

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Per „Drag & Drop“ nähern sich Administratoren den Wurzeln möglicher Übel in hybriden Infrastrukturen.
Per „Drag & Drop“ nähern sich Administratoren den Wurzeln möglicher Übel in hybriden Infrastrukturen. (Bild: SolarWinds)

SolarWinds ergänzt die eigene Plattform zur Leistungsverwaltung hybrider IT-Infrastrukturen. Neben Funktionen für Azure, AWS und Cisco Meraki bewirbt der Hersteller ein anpassbares PerfStack-Dashboard, mit dem Administratoren Metriken korrelieren können.

Mit jetzt vorgestellten Erweiterungen der modularen Orion-Plattform sowie den aufsetzenden Produkten verspricht SolarWinds eine vollständige Cloud-Transparenz sowie die detaillierte Überwachung lokaler Infrastrukturkomponenten. Besonderes Augenmerk legt der Anbieter dabei auf ein jetzt allgemein verfügbares PerfStack-Dashboard.

SolarWinds beschreibt das PerfStack-Dashboard als leicht bedienbare und hochgradig anpassbare Übersicht für kritische Echtzeit- und Verlaufsdaten. IT-Administratoren sollen Werte aus praktisch allen Orion-basierten Produkten per „Drag & Drop“ in ein zentrales Diagramm ziehen und so Zusammenhänge zwischen fehlerverdächtigen Elementen visuell darstellen können.

Für die auf Orion aufsetzenden Einzelprodukte nennt SolarWinds folgende Verbesserungen:

  • Cloud-Infrastrukturüberwachung über das SolarWinds SAM-Modul. Die SolarWinds Orion-Plattform überwacht nun AWS-Instanzen (Amazon Web Services) und Volumes über Amazons CloudWatch-API und bietet somit zusätzliche Einblicke in Cloud-Anwendungen und die sie unterstützende Cloud-Infrastruktur.
  • Unterstützung von Microsoft Azure SQL und AWS Aurora RDS in SolarWinds DPA. So könnten Datenbankadministratoren und Entwickler mit der Multi-Dimensional Performance Analysis eine maximale Leistung ihrer Cloud-Datenbanken erreichen und Infrastrukturanforderungen reduzieren.
  • Unterstützung von in der Cloud verwalteten „Cisco Meraki“-Drahtloszugriffspunkten in SolarWinds NPM. Damit werde SolarWinds NPM zum zentralen und stabilen Tool für die Überwachung sowohl von lokal verwalteten als auch cloudbasierten Drahtloszugriffspunkten.
  • Verbesserte Überwachung von Netzwerkpfaden mit NetPath in SolarWinds NPM für einen Überblick über die Netzwerkleistung und Pfadanalysen im Internet. Eine zentrale Pfadanalyse präsentiert Geräte, Anwendungen, Netzwerke und Anbieter.

Die SolarWinds-Lösungen sind ab sofort verfügbar. Inklusive einem Jahr Wartung veranschlagt der Anbieter folgende Einstiegspreise:

  • Server & Application Monitor (SAM): 2.440 Euro
  • Network Performance Monitor (NPM): 2.360 Euro
  • Database Performance Analyzer (DPA): 1.625 Euro
  • NetFlow Traffic Analyzer: 1.530 Euro
  • Virtualization Manager: 2.440 Euro
  • Storage Resource Monitor: 2.390 Euro
  • Web Performance Monitor: 1.625 Euro

Details und kostenlose Testversionen gibt es direkt beim Anbieter.

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