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Paralleler Einsatz ohne Leistungseinbußen Software macht VDSL2- und Vectoring-Modems kompatibel

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Autosense, eine Vectoring-Software-Erweiterung des Huawei-Vectoring-Systems, wurde bereits weltweit in Netze von mehr als 15 Mainstream-Betreibern implementiert. Sie soll den parallelen Einsatz von VDSL2- und Vectoring-Modems ohne Leistungseinbußen ermöglichen.

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Autosense von Huawei (hier die Firmenzentrale in Shenzhen, China) soll Kompatibilitätsprobleme zwischen VDSL2-Modems und Modems mit Vectoring-Unterstützung beheben.
Autosense von Huawei (hier die Firmenzentrale in Shenzhen, China) soll Kompatibilitätsprobleme zwischen VDSL2-Modems und Modems mit Vectoring-Unterstützung beheben.
(Bild: Huawei)

Huawei hat Autosense entwickelt, um die Kompatibilitätsprobleme zwischen bereits installierten klassischen VDSL2-Modems und Modems mit Vectoring-Unterstützung zu beheben. Laut Hersteller wird dies erreicht, indem die Software automatisch die Leistungsfähigkeit des Modems feststellt, um diese mit der geeigneten Methode zu betreiben.

Für klassisches Customer Premises Equipment (CPE) wendet das System den Modus „Forced Friendly“ an, sodass die Geräte vectoringfreundlich agieren. Autosense könne die beste Leistung aus den vectoringunterstützenden CPE-Geräten generieren und dabei die Originalleistung der klassischen CPE-Geräte im selben Bündel erhalten.

Huawei hat nach eigenen Angaben die Trainingszeit für VDSL2-Modems in Koexistenzszenarien optimiert, ohne dass dabei die Verbindungszeit und Verbindungserfahrung für Standard-VDSL-Abonnenten beeinträchtigt werden. Diese Eigenschaften sollen Netzbetreiber dabei unterstützen, von VDSL- zu Vectoring-Systemen zu migrieren, ohne dabei die bestehenden VDSL2-Modems aufzurüsten oder austauschen zu müssen.

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