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Herausforderungen und Antworten für Rechenzentrums-Netze

Software defined Networks im RZ - Gartner bewertet Anbieter

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Die visionären Anbieter

Die Visionäre treten gegen den Netzwerk-König an: Cisco
Die Visionäre treten gegen den Netzwerk-König an: Cisco
(Bild: Diana Mohr / pixelio.de)
Vor diesem Hintergrund haben die Studien-Macher die Netzwerktechnik von Cisco, auch in diesem Netzwerk-Segment als einziger Herausforderer genannt, verglichen mit der von Dell, IBM, Huawei, Avaya, Enterasys, und Extreme Networks als auch HP, Brocade, Juniper Networks, Alcatel-Lucent und Arista Networks.

Alcatel- Lucent: In die Bewertung fließt das „Application Fluent Network“ ein. Das kommt bei Gartner gut weg; unter kritischer Beobachtung steht bei den Gartner-Analysten lediglich, dass der Umsatz damit im Vergleich zu anderen in die Untersuchung einbezogenen Unternehmen gering ist. Allerdings stiegen die Einnahmen derzeit recht schnell, wenngleich das Unternehmen mehr Marketing machen könnte.

Arista Networks: In die Bewertung eingeflossen ist das Produkt “VXLAN Gateway”, mit dem der Hersteller insbesondere SDN adressiert, sowie das Low-Latency-Produkt „7124FX“, ein Application-Switch. Insgesamt kommt der Anbieter sehr gut weg bei den Gartner-Untersuchungen. Das Unternehmen habe verstanden, was im Rechenzentrum gebraucht werde. Negativ zu Buche schlägt der Fakt, dass der Hersteller nicht so breit aufgestellt ist wie Mitbewerber und daher nicht in jedes Rechenzentrum passe.

Brocade: Der Hersteller hat in den vergangenen Jahren stark zugelegt, so die Gartner-Experten. Sie bescheinigen dem Unternehmen zudem ein tiefgehende Verständnis und Wissen bezüglich Rechenzentrumsnetze. Hervorgehoben sind die „VDX 6700“-Switches und die „VDX 8770“-Chassis, die die „Virtual Cluster Switching“-Architektur (VCS) des Herstellers stützen. Insgesamt ergebe das eine „solide Datacenter-Lösung“, die zudem nativ SAN-Systeme integrieren könne.

Wirkliche Einschränkungen nennen die Analysten nicht.

HP: Der Hersteller kann in vielen Netzwerkbelangen punkten. Die Gartner-Analysten bescheinigen dem Hersteller zudem eine Führungsrolle bei der Integration von SDN und OpenFlow ins Portfolio. Wenn man wissen wollte, was alles dazu gehört, um ein RZ-Netzwerk zukunftsfähig zu gestalten, könnte das HP-Portfolio dazu quasi die Vorlage bieten.

Die „Virtual Application Network”-Angebote vereinfachen und die Netzwerkkonfiguration und zwar von Rechenzentrum bis zum Desktop, sagen die Analysten. Die Investitionen, die HP hier getätigt hat, insbesondere im Netzwerk-Management (IMC) kommen offenbar auch bei den Kunden gut an. Der Umsatz mit RZ-Produkten kletterte Jahr 2011 kletterte um 60 Prozent auf 750 Millionen Dollar. Das sind 4 Prozent des Gesamtmarkts. Außerdem scheint sich diese für HP positive Entwicklung fortzusetzen.

Doch im Channel scheint das noch nicht jeder verstanden zu haben, was die neue Art des Networking an Vorteilen mit sich bringt; denn trotz der schnellen Adaption in punkto SDN, kam der Verkauf, etwa der „Virtual Connect“-Produkte nur langsam in Schwung. Zudem hat es gedauert, bis TRILL mit dem hauseigenen „Intelligent Resilient Framework“ (IRF) kombiniert wurde, um hochskalierbare Datacenter Fabrics zu unterstützen.

Juniper Networks: Der Hersteller ist laut Gartner auf einem aufsteigenden Ast. Die Fabric-Switching-Technik “QFabric” und “Virtual Chassis” werden sich in immer mehr Rechenzentren finden, so die Prognose. Die Juniper-Strategie adressiert einfache, flache Rechenzentrumsnetze, in denen Server-VirtualisierungCloud Computing eine Rolle spielen. Deshalb werde man die Angebote auch häufiger in Rechenzentren auf der grünen Wiese antreffen, obwohl die Produkte laut Gartner durchaus für alle RZ-Belange in Betracht gezogen werden können.

Bis 2012 hat Juniper QFabric in nur einem Format ausgeliefert, das aber nicht für alle Rechenzentren taugte. Außerdem haben einige der Partner wie IBM und Dell mittlerweile eigene Netzwerkprodukte im Portfolio. Das führt dazu, dass Juniper nicht so schnell wächst und auf den Support ein zusätzliches Augenmerk zu richten ist.

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