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Integriertes Gesamtsystem aus Server, Storage und Netzwerk So gelingt der Einstieg in konvergente Infrastrukturen

| Redakteur: Sylvia Lösel

Konvergente Infrastrukturen sind im Kommen. Peter Dümig, Field Product Manager Enterprise Solutions bei Dell, spricht im Interview über ihre Vorteile und gibt Tipps für den Einstieg in das Thema.

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Peter Dümig, Field Product Manager Enterprise Solutions bei Dell
Peter Dümig, Field Product Manager Enterprise Solutions bei Dell
(Bild: Dell)

IP-Insider: ,Konvergente Infrastrukturen’ gehört zu den jüngsten IT-Schlagwörtern, der Begriff wird aber noch sehr uneinheitlich verwendet. Was genau verstehen Sie unter einer konvergenten Infrastruktur?

Dümig: Wir verstehen darunter ein integriertes Gesamtsystem aus Server, Storage und Netzwerk, das sich über eine einzige Management-Oberfläche ganzheitlich verwalten lässt. Auf dieser Basis kann eine konvergente Infrastruktur einen Pool aus virtuellen oder physischen Ressourcen für den Betrieb von Anwendungen, virtuellen Desktops oder Private Clouds bereitstellen.

IP-Insider: Wo sehen Sie die Vorteile dieses Ansatzes?

Dümig: Das Management der IT-Infrastruktur wird wesentlich einfacher. Die Unternehmen haben es nicht mehr mit voneinander losgelösten IT-Silos zu tun, von denen jedes mit eigener Software verwaltet werden muss, und die deshalb nur sehr aufwändig an neue Aufgaben angepasst werden können. Bei einer konvergenten Infrastruktur lassen sich die Rechen-, Storage- und Netzwerk-Komponenten, die für eine neue Anwendung oder einen neuen IT-Service benötigt werden, unkompliziert steuern und überwachen. Auch für gewünschte Workloads können diese Infrastrukturen schnell konfiguriert werden.

Unter dem Strich bedeutet das: Die IT ist in der Lage, schneller auf geänderte Geschäftsanforderungen zu reagieren. Vorteile ergeben sich aber auch in Sachen Hochverfügbarkeit der Infrastruktur. Die ganzheitliche Verwaltung ihrer Komponenten ermöglicht ebenso ein leichteres und schnelleres Disaster Recovery.

IP-Insider: Wie sollten Unternehmen den Einstieg in diese Technologie angehen? Worauf müssen sie achten?

Dümig: Das hängt natürlich sehr stark von den individuellen Gegebenheiten ab. Bei der Wahl des Technologie-Partners sollten sie deshalb Wert darauf legen, dass er mehrere Möglichkeiten für eine flexible Herangehensweise an das Thema bietet. Möglicherweise gibt es bereits ein passgenaues, komplett vorintegriertes System oder eine Referenzarchitektur für die Anforderungen des Unternehmens. Aber auch ein kompletter Do-it-Yourself-Ansatz sollte unterstützt werden.

So oder so sollten die Unternehmen auf jeden Fall darauf achten, dass sie eine Plattform mit offenen, standardbasierten Technologien wählen. Dadurch lässt sich die konvergente Infrastruktur leicht in vorhandene Umgebungen einbinden und bei Bedarf unkompliziert erweitern. Indem Unternehmen die Abhängigkeit von proprietären Lösungen vermeiden, sparen sie außerdem Kosten. Ebenfalls wichtig: Die gewählte Plattform sollte bereits von Haus aus für ein breites Spektrum an Aufgaben und geschäftskritischen Anwendungen optimiert sein. Auch das beschleunigt den Einsatz und hält die Kosten niedrig.

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