Überwachungen in Microsoft-Netzwerken optimal durchführen

So binden Sie Clients, Server und Anwendungen an SCOM 2012 R2 an

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Andreas Donner

Die Überwachung von speziellen Server-Produkten findet in SCOM über so genannte „Management Packs“ statt – wir zeigen die Konfiguration.
Die Überwachung von speziellen Server-Produkten findet in SCOM über so genannte „Management Packs“ statt – wir zeigen die Konfiguration. (Bild: Microsoft)

Mit System Center Operations Manager 2012 R2 (SCOM) können Administratoren Microsoft-Server in Microsoft-Netzwerken optimal überwachen. Zwar lassen sich auch andere Betriebs­systeme anbinden und andere Netzwerkgeräte im Blick behalten, seine Stärke spielt SCOM aber klar bei Microsoft-Servern aus. Wir zeigen in, wie Clients angebunden werden.

Die Überwachung von speziellen Server-Produkten findet in SCOM über so genannte „Management Packs“ statt. Diese sind entweder schon eingebunden oder stehen bei Microsoft und anderen Herstellern zum Download bereit. Über Management Packs können Administratoren spezielle Serverbereiche, wie zum Beispiel Postfachdatenbanken in Exchange, überwachen. In der Bildergalerie zeigen wir die Anbindung von Servern an die aktuelle SCOM-Version, und wie Administratoren die Installation über das Netzwerk starten.

Clients und Server an SCOM über Agenten anbinden

Bevor Management Packs aber Daten auslesen und anzeigen können, müssen die entsprechenden Server erst über den SCOM-Agenten angebunden werden. Erst danach macht die Einbindung weiterer Management Packs Sinn.

Die Anbindung von Clientcomputern kann per Push-Verfahren durchgeführt werden. Dazu durchsucht SCOM das Netzwerk nach Computern und Administratoren können die Installation des notwendigen Clients automatisiert durchführen. Sobald der Client aktiv ist, sendet er die Daten an den SCOM-Server. Nach der Installation weiterer Management Packs lassen sich noch detailliertere Daten auslesen.

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