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Neues Release für die Ensemble-NFV-Plattform Skalierbare NFV-Netze managen und orchestrieren

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der ADVA-Unternehmensbereich Ensemble hat seine Ensemble-Suite um Funktionen für das Management und die Orchestrierung (MANO) von NFV-Netzen erweitert. Mit dem aktuellen Release seien Netzbetreiber in der Lage, auf einfache Weise virtualisierte Dienste in großem Stil einzuführen.

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Dank der Zero-Touch-Provisionierung sei kein Eingreifen durch Benutzer mehr erforderlich. Der hohe Grad an Automatisierung minimiere den Bedarf an Supporteinsätzen vor Ort.
Dank der Zero-Touch-Provisionierung sei kein Eingreifen durch Benutzer mehr erforderlich. Der hohe Grad an Automatisierung minimiere den Bedarf an Supporteinsätzen vor Ort.
(Bild: ADVA)

Die neuen MANO-Funktionen vereinfachten sowohl die Verwaltung der NFV-Infrastruktur (Network Functions Virtualization) als auch die Bereitstellung von verketteten Diensten (Service-Chains). Darüber hinaus würden sie eine höhere Transparenz bei der Überwachung sowie bei der Fehlersuche und -behebung schaffen. Das jüngste Release sei in Zusammenarbeit mit großen Netzbetreibern entwickelt worden und basiere auf der Erfahrung aus einem dreijährigen Praxiseinsatz.

Die aktuelle Version biete MANO-Erweiterungen, die die Bereitstellung von NFV- und virtualisierten Diensten an mehreren Standorten mit vollständiger Flexibilität und Skalierbarkeit erleichtern sowie die Definition von Startkonfigurationen von VNFs (Virtual Network Functions) ermöglichen könnten. Ensemble adressiere die im Betrieb und bei der Erweiterung von uCPE-Anwendungen (universal Customer Premises Equipment) auftretenden Fragen, z.B. durch Verwendung einer gemeinsamen IP-Adresse für das Management oder der Möglichkeit eines Softwareupgrades im laufenden Betrieb mit der Option, problemlos zu einer früheren Version zurückzukehren.

Das Sicherheitskonzept decke mehrere Netzebenen ab. Es basiere auf einer Softwareverschlüsselung, die mit VNFs kombinierbar sei, und mit der Netzbetreiber die Angriffsfläche ihrer Netze minimieren könnten. Optimierte VNF-Verwaltungsfunktionen würden außerdem das Onboarding neuer VNFs vereinfachen. Ensemble stellt eigenen Angaben zufolge benutzerfreundliche Informationen zu verketteten Diensten sowie Virtualisierungs-Tools für Analysen und Troubleshooting bereit. Dank der Zero-Touch-Provisionierung sei kein Eingreifen durch Benutzer mehr erforderlich. Der hohe Grad an Automatisierung minimiere den Bedarf an Supporteinsätzen vor Ort.

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