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Anbieter behält Kontrolle über Infrastruktur und Basen Sigfox öffnet Funkspezifikation

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Sigfox hat seine Funkspezifikation für verbundene Objekte veröffentlicht. Mithilfe des online verfügbaren Dokuments könne nun jeder entsprechende Systeme entwickeln.

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Aurelius Wosylus hält die Spezifikation in Händen und freut sich auf Tausende neuer Anwendungsfälle.
Aurelius Wosylus hält die Spezifikation in Händen und freut sich auf Tausende neuer Anwendungsfälle.
(Bild: Sigfox)

Bislang war die Sigfox-Spezifikation nur vertraulich und auf Anfrage verfügbar. Das hat sich jetzt geändert: Anlässlich des World Radio Day 2019 am 13. Februar hat der Anbieter das entsprechende Dokument online gestellt.

Aurelius Wosylus, Chief Sales Officer von Sigfox Germany, kommentiert: „Die Öffnung der Spezifikation war schon immer Teil der Ambitionen von Sigfox und wir freuen uns über Tausende neue Anwendungsfälle, die dadurch entstehen werden. Unsere Partner auf der ganzen Welt freuen sich schon darauf, Teil dieser neuen Entwicklung zu sein“.

Die Spezifikation beschränkt sich allerdings auf verbundene Objekte. Basisstationen und Sigfox-Infrastruktur blieben außen vor, weil sie durch Patente geschützt seien. Ferner dürfen mit der Spezifikation ausschließlich Produkte für das Zusammenspiel mit dem Sigfox-Netz entwickelt werden. Hierzu gehört auch, dass entsprechende Objekte von Sigfox zertifiziert und mit von Sigfox generierten Zugangsdaten ausgestattet werden.

Die aktuell zum Download angebotene Revision 1.3 (Februar 2019) des Dokuments Sigfox connected objects: Radio specifications umfasst 38 Seiten. Flankierend liefert der Anbieter per YouTube einen Einstieg in die Spezifikation.

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