Einheitliches und strukturiertes Verkabelungssystem

Siemon liefert passives Deckengehäuse

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Das Gehäuse bietet eine Aufnahmekapazität von 31,7 Kilogramm und ist für 96 Kupferports ausgelegt.
Das Gehäuse bietet eine Aufnahmekapazität von 31,7 Kilogramm und ist für 96 Kupferports ausgelegt. (Bild: Siemon)

Siemon hat ein passives Deckengehäuse für die Bereichsverkabelung vorgestellt. Die Lösung entspricht UL 2043 und taugt für die direkte Verbindung zu Sicherheitskameras, Access Points, Steuerungen der Gebäudeautomation sowie Anschlussdosen.

Der lokale Verteilpunkt für die Bereichsverkabelung ergänzt Siemons ConvergeIT-Verkabelungslösungen für intelligente Gebäude – und fügt sich recht unauffällig in diese ein: Die Abmaße entsprechen einer quadratischen Deckenplatte mit 610 Millimetern Kantenlänge, das Gehäuse schließt bündig ab, in den Deckel kann überdies eine optisch passende Deckenplatte eingeschoben werden.

Das Gehäuse bietet eine Aufnahmekapazität von 31,7 Kilogramm und ist für 96 Kupferports ausgelegt. Das entspreche laut Siemon den Vorgaben des Power over Ethernet Standards (IEEE 802.3 PoE+ und PoE++) hinsichtlich der maximal zulässigen Kabelbündelgröße. Zudem verhindere man so eine zu starke Befüllung mit Kabeln und sorge für einen optimalen Einsatz in der Bereichsverteilungsverkabelung.

Zum Produkt gehört ein 4-HE-Racksystem; das lässt sich um 45 Grad neigen und erleichtert so den Zugriff auf die Anschlüsse. Laut Hersteller entspricht das Produkt der „UL 2043 Plenum-Klassfizierung für Digital Ceiling Anwendungen“. Zu den möglichen Anwendungen zählen die direkte Verbindung zu LED-Lampen, Sicherheitskameras, Access Points, Steuerungen der Gebäudeautomation sowie zu Anschlussdosen für Sprache, Daten, Digital Signage und anderen Niederspannungssystemen.

Lee Funnell, Technischer Manager EMEA bei Siemon, erläutert die grundsätzlichen Vorzüge der Lösung: „Digital Ceiling Anwendungen machen die Vorteile des Internet of Things (IoT) in Gebäuden nutzbar, indem verschiedene Gebäudesysteme mit Niederspannung in einem einheitlichen strukturierten Verkabelungssystem zusammengefasst werden, das eine Vielzahl von Geräten mit PoE versorgt. Damit wird das intelligente, vernetzte Gebäude zugleich effizient, sicher und einfach zu verwalten“.

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