Apple kündigt Software-Update an

Sicherheitslücke auf Macs entdeckt

| Autor / Redakteur: dpa / Ira Zahorsky

Obwohl Apple großen Wert auf Datenschutz und Sicherheit legt, wurde jetzt eine Mac-Sicherheitslücke bekannt.
Obwohl Apple großen Wert auf Datenschutz und Sicherheit legt, wurde jetzt eine Mac-Sicherheitslücke bekannt. (Bild: Pixabay / CC0)

Apple will einen Fehler in seinem aktuellen Betriebssystem für Mac-Computer ausbessern, durch den der Passwort-Schutz ausgehebelt werden kann. Ein Computer-Experte aus der Türkei wies den Konzern am Dienstag per Twitter darauf hin, dass sich jeder mit einem so genannten Root-Account für Änderungen am System in die Computer einloggen könne.

Um die Systemänderungen vorzunehmen reiche es, an Rechnern mit der MacOS-Version 10.13 „High Sierra“ aus, den Benutzernamen „root“ zu wählen, kein Passwort einzugeben und mehrfach den Login-Knopf zu drücken. Ältere Versionen des Betriebssystems sind nicht betroffen.

„Wir arbeiten an einem Software-Update, um das Problem anzugehen“, erklärte Apple dazu in einer Stellungnahme. In der Zwischenzeit empfahl der Konzern den Nutzern, ein Passwort für den Root-Account zu setzen. Über den Zugriff kann man System-Einstellungen verändern – so könnte über ihn zum Beispiel eine schützende Firewall deaktiviert werden.

Ein Fehler dieser Art ist ein blaues Auge für Apple, denn der Konzern wirbt mit einem besonderen Augenmerk auf Datenschutz und Sicherheit auf seinen Geräten. Zunächst blieb unklar, wie es zu der Sicherheitslücke kommen konnte.

Schon kurz nach der Vorstellung des neusten Betriebssystems macOS 10.13 „High Sierra“ Ende September musste Apple eine Sicherheitslücke stopfen. Damals war es möglich, mit einer speziellen App den so genannten Schlüsselbund von macOS auszulesen. In dieser verschlüsselten Datei kann das Betriebssystem Passwörter für Websites und Zugangsdaten für Server ablegen.

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