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Co-Browsing, Mobile SDK und Augmented Reality Sicherer Kundensupport auf nahezu jedem Endgerät

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

TeamViewer hat seine Enterprise-Plattform Tensor aktualisiert. Neben dem kürzlich bekannt gegebenen Mobile Software Development Kit (SDK) biete Tensor nun auch Co-Browsing, außerdem werde die Lösung dem Multi-Tenancy-Bedarf (Mandantenfähigkeit) großer Organisationen gerecht.

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Mit TeamViewer Tensor können Unternehmen ihre Website-Besucher auf Anfrage per browserbasiertem Screensharing unterstützen.
Mit TeamViewer Tensor können Unternehmen ihre Website-Besucher auf Anfrage per browserbasiertem Screensharing unterstützen.
(Bild: TeamViewer)

Das aktuelle Tensor-Update verbessere die Möglichkeiten zur sicheren und innovativen Kundeninteraktion mittels Mobile SDK und Co-Browsing mit integrierter Chatfunktion. Für große Konzerne stünden in Bezug auf Multi-Tenancy und deren Remote-Work-Situation ein Security-Screen-Feature für das fernzusteuernde Gerät, verbesserte Conditional-Access-Regelungen und umfassende Reportings sowie Audits zur einfachen Handhabung von Compliance-Regelungen zur Verfügung. Die Augmented-Reality-Lösung TeamViewer Pilot sei ebenfalls in die Tensor-Plattform integriert worden, sodass Mitarbeiter beispielsweise auch bei Hardwareproblemen im Homeoffice unterstützt werden könnten.

Co-Browsing

Unternehmen könnten mit dieser Lösung ihre Website-Besucher nicht nur bei technischen, sondern auch bei inhaltlichen Fragen oder beispielsweise im Einkaufsprozess unterstützen – auf Anfrage etwa mittels browserbasiertem Screensharing, z.B. wenn der integrierte Chatbot nicht weiterhelfen könne und Website-Besucher Hilfe bei der Navigation, Beratung beim Kauf oder Unterstützung bei technischen Problemen benötigen würden. Der Besucher der Website müsse hierfür nichts installieren. Die Übertragung sensibler Daten wie Passwörter könne vom Anbieter bereits im Vorfeld eingegrenzt werden. Die gesamte Unterstützung sei dabei immer auf den einzelnen Tab beschränkt. Der Support-Mitarbeiter könne nicht sehen, welche Webseiten ebenfalls geöffnet sind oder ob noch andere Programme auf dem PC laufen.

Multi-Tenancy

Multi-Tenancy (Mandantenfähigkeit) ermögliche TeamViewer-Kunden das Zusammenführen zuvor getrennter Tochterunternehmen oder einzelner Unternehmensbereiche in eine Organisation bei weiterhin strikter Trennung der Inhalte und Zugriffsrechte. Kleinere Teams von Administratoren könnten so eine große Gruppe an Nutzern konzernübergreifend betreuen und in Form eines zentralen Lizenzmanagement die Lizenzen der Gesamtorganisation verwalten und weiteren Bedarf anhand spezifischer Lizenzreports evaluieren. Dadurch sei sofort ersichtlich, ob ein Unternehmensteil alle verfügbaren Lizenzen nutzt. Dies reduziere den Verwaltungsaufwand, spare Kosten und erhöhe die Sicherheit.

Pilot-Integration

Die Integration der Augmented-Reality-Support-Lösung TeamViewer Pilot ermögliche eine einfache Fernunterstützung abseits von reinen Softwareproblemen. Mit Pilot könnten sich Anwender zwischen einem PC und einem mobilen Endgerät oder zwischen zwei Smartphones verbinden und einen gemeinsamen Blick durch die Smartphone-Kamera auf eine Situation vor Ort werfen, um bei komplexen Problemen zu assistieren. Beide Teilnehmer hätten die Möglichkeit, mittels Markierungen und Freihandzeichnungen besondere Stellen hervorzuheben, um durch die einzelnen Arbeitsschritte zu führen. Außerdem könnten sie Dateien miteinander teilen, Texte einfügen und sich unterhalten. Dies sei im Kontext von Homeoffice sehr vorteilhaft, weil der IT-Helpdesk aus der Ferne bei der Verkabelung des Computers, beim Anschließen weiterer Geräte oder bei sonstigen Hardwareproblemen helfen könne.

TeamViewer Tensor umfasse Funktionen für die Anforderungen großer Unternehmen, wie eine unbegrenzte Anzahl an Verbindungen, ein spezifisches Rollen- und Zugriffsmanagement, Regeln zu Conditional Access, eine Single-Sign-on-Implementierung, Event-Logs, Mass Deployment, Mobile Device Support sowie Integrationen wie ServiceNow, Intune etc. Das schon im August eingeführte Mobile SDK biete Kunden die Whitelabel-Implementierung der TeamViewer-Software in deren Apps für DSGVO-konformen In-App-Support.

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