Lösungen für Cloud-Infrastruktur und -Arbeitsplätze

Showdown in Las Vegas: VMworld im Zeichen der Cloud

| Autor: Wilfried Platten

VMware-News aus dem Spielerparadies
VMware-News aus dem Spielerparadies (Bild: Bild: Tomasz Zajda_Fotolia.com)

VMware zeigt auf seiner Messe sowohl Lösungen für die einheitliche Verwaltung von Hybrid-Cloud-Architekturen an, als auch Tools für das Management digitaler Arbeitsplätze in der Cloud.

Auf der VMworld in Las Vegas macht der Hersteller einen weiteren Schritt auf dem Weg vom Virtualisierungs- zum Cloud-Experten. Sowohl die Cloud-Infrastruktur selbst, als auch die Cloud-fähigen Arbeitsplätze sollen von VMware-Tools gesteuert werden. Die strategische Zielrichtung dahinter ist also klar: In der Cloud soll nichts und niemand an VMware vorbeikommen.

Von der Infrastruktur...

Die neue, sogenannte Cross-Cloud-Architektur soll es Kunden gestatten, ihre Anwendungen über mehrere Clouds und Geräte hinweg in einer gemeinsamen Betriebsumgebung einsetzen, verwalten, vernetzten und sichern zu können. Damit ist sie so etwas wie eine Mega- oder Meta-Cloud, die unabhängig von dem eingesetzten Hypervisor und der jeweiligen Cloud- oder Hardware-Plattform, die Bereitstellung und Steuerung von allen Anwendungen regelt, egal ob On- oder Off-Premise.

Bereitgestellt wird die Cross-Cloud über die Cloud Foundation, eine integrierte Plattform für SDDC-Anwendungen (Software Defined Datacenter). Auf ihr sind Rechen-, Speicher- und Netzwerk-Virtualisierungs-Lösungen wie vSphere, Virtual SAN, und NSX verfügbar. Mit dem SDDC Manager können aus diesem Software-Stack Cloud-Infrastrukturen gebaut, verwaltet und gewartet werden.

Die Cloud Foundation soll Unternehmen einerseits automatisch vorkonfigurierte SDDC-Komponenten von VMware in nur wenigen Stunden bereitstellen und andererseits die Verlagerung von Apps und Workloads in die Cloud vereinfachen und beschleunigen. Neben der VMware-eigenen vCloud Air ist sie auch über die IBM Cloud (Softlayer) verfügbar. Weitere wie AWS oder Microsoft Azure sollen in Kürze folgen.

Während die Cloud Foundation ebenso wie der vCloud Air Hybrid Cloud Manager 2.0, der Nutzern von vSphere eine Zero-Downtime-Migration von Anwendungen zu vCloud Air bietet, noch im dritten Quartal 2016 verfügbar sein soll, ist vCloud Availability for vCloud Director bereits live. Dahinter verbirgt sich ein Cloud-basierter Disaster Recovery Service für vCloud Air Partner.

...bis zum Arbeitsplatz

VMware belässt es aber nicht bei der Eroberung der Cloud-Infrastruktur mit der Cross-Cloud. Auch der digitale Arbeitsplatz soll mit Tools wie Horizon, Fusion, Verify, Workstation oder Workspace One verwaltet werden (Unified Endpoint Management). Horizon stellt orts- und zeitunabhängig personalisierte Desktops bereit. Speziell bei Bild- und Audio-Dateien verringert das Blast-Protokoll den Bandbreitenbedarf. In Wide Area Networks (WAN) wird jetzt die Beschleuniger-Technologie von Riverbed unterstützt.

Ein besonderes Augenmerk gilt der Microsoft-Software im Allgemeinen und Windows 10 im Besonderen. Die neuen Versionen 8.5 (Fusion) und 12.5 Pro (Workstation) unterstützen Windows 10 Anniversary sowie Server 2016 und sollen noch in diesem Quartal verfügbar sein. Darüber soll das gesamte VMware Fusion-Portfolio macOS Sierra unterstützen.

Auf der App-Seite sollen Workspace One und der Identity Manager dafür sorgen, dass Office 365 schneller und einfacher vor Ort implementiert werden kann. Auch das Zugangs- Berechtigungsmanagement soll damit effektiver sein. So kann die Anmeldung ohne Downloads oder Zwei-Faktor-Authentifizierung erfolgen und andererseits ein Mitarbeiter, der die Firma verlässt, unmittelbar gesperrt werden.

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