Komplettlösung für Service Provider vom MEF zertifiziert

Service-Assured-Access für CE 2.0

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die SAA-Lösung wurde am 30. Januar 2013 vom MEF zertifiziert. Hier erhält RAD-Manager Yacov Cazes (rechts) die Urkunden aus den Händen von MEF-COO Kevin Vachon.
Die SAA-Lösung wurde am 30. Januar 2013 vom MEF zertifiziert. Hier erhält RAD-Manager Yacov Cazes (rechts) die Urkunden aus den Händen von MEF-COO Kevin Vachon. (Bild: RAD)

Die Service-Assured-Access-Lösung (SAA) soll aus heterogenen Infrastrukturen ein einheitliches, einfach verwaltbares Carrier-Ethernet-2.0-Zugangsnetz bilden können. Laut Hersteller RAD ist die Komplettlösung bereits bei ausgewählten Service Providern erfolgreich in Betrieb.

RAD zufolge besteht die SAA-Lösung im Wesentlichen aus aktuellen Netzabschluss- und Aggregationsgeräten der ETX-Reihe sowie dem Netzwerkmanagementsystem RADview mit OAM- und Performance-Monitoring-Funktionen. Service Provider sollen mit dieser Komplettlösung für den gesamten Servicelebenszyklus ihre Zugangsnetze vereinheitlichen und standardisieren können. Die SAA-Lösung unterstützt verschiedene Implementierungsszenarien mit unterschiedlichen Trägerleitungstechnologien wie Glasfaser, DSL und PDH.

Laut Hersteller ermöglicht die SAA-Lösung neben Servicebereitstellung, Traffic Management, ständigem Performance Monitoring, Störungsmanagement und verschiedenen Ausfallsicherungsmechanismen auch die Zeitgebung und Synchronisierung sowie TDM-Services mittels Pseudowire.

„Service Provider bauen ihre Netze in der Regel schrittweise auf oder aus. Daher existieren verschiedene Technologiegenerationen nebeneinander“, erläutert Volker Bendzuweit, Vice President Sales Europe bei RAD. „Unsere SAA-Lösung vereinheitlicht die typischerweise stark heterogenen Infrastrukturen zu einem standardisierten CE-2.0-Netz. Dieser Ansatz passt in jeden Implementierungs- und Migrationsplan und hilft Service Providern, ihre Ziele hinsichtlich der Betriebs- und Anschaffungskosten zu erreichen. Mit SAA von RAD können sie ein vollständiges Carrier-Ethernet-Zugangsnetz aufbauen, das intelligente Demarkation und Service-Aggregation ermöglicht, oder auch nur ein Netzwerkteilstück um beispielsweise die ENNI-Übergabe zwischen Carriern zu vereinfachen. Oder sie nutzen SAA zur Abgrenzung in Szenarien, wo die Edge- oder Aggregationsschicht von einem anderen Technikanbieter bereitgestellt wird.“

Für Switches, Router und Ethernet-Konverter anderer Hersteller, die nicht bereits ab Werk CE-fähig sind, bietet RAD das Network-Interface-Device Minid im SFP-Format an.

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