Suchen

Aktuelle Zahlen von Gartner Server-Markt bricht in EMEA um neun Prozent ein

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Der Umsatz mit Servern ist im dritten Quartal dieses Jahres in EMEA um neun Prozent gesunken. Auch weltweit schrumpfte der Markt nach Zahlen von Gartner im Jahresvergleich, und zwar um 2,8 Prozent.

Firma zum Thema

Dell erzielte im dritten Quartal gegen den Trend mehr Umsatz mit Servern.
Dell erzielte im dritten Quartal gegen den Trend mehr Umsatz mit Servern.
(Quelle: Host Europe )

Weltweit hielten sich Unternehmen im dritten Quartal mit Ausgaben für Server zurück. Die Analysten von Gartner machen dafür das anhaltend schlechte wirtschaftliche Klima verantwortlich. So schrumpfte der globale Server-Markt von Juli bis September um 2,8 Prozent auf 12,5 Milliarden Dollar, auch wenn sich der Absatz nach Stückzahlen um 3,6 Prozent auf knapp 2,5 Millionen Rechner erhöhte.

In EMEA ging laut Gartner der Absatz mit 590.000 verkauften Einheiten um 2,8 Prozent zurück. Die Umsätze mit Servern brachen in der Region sogar um neun Prozent auf knapp drei Milliarden Dollar ein.

Bildergalerie

Weltweit waren x86-Systeme die einzige Server-Kategorie, deren Markt mit rund vier Prozent leicht wuchs. Bei Unix-Rechnern und Mainframes verzeichneten die Analysten dagegen im dritten Quartal deutliche Umsatzrückgänge, nämlich um 31 Prozent beziehungsweise 17 Prozent.

Oracle mit stärksten Einbußen

Von den fünf führenden Herstellern mussten vier zum Teil deutliche Einbußen hinnehmen. Der Server-Umsatz von IBM sank weltweit um 9,5 Prozent und in EMEA um 7,7 Prozent. HP büßte 12,4 Prozent (weltweit) beziehungsweise 16,7 Prozent (EMEA) ein. Am stärksten verlor der Software-Konzern Oracle, dessen Server-Geschäft seit der Übernahme von Sun vor knapp drei Jahren kontinuierlich zurückgeht. Die Erlöse von Oracle sanken um 22,5 (weltweit) und 29,3 (EMEA) Prozent. Bei Fujitsu standen Einbußen von 18,3 Prozent und 5,9 Prozent (EMEA) zu Buche.

Dell wächst gegen den Trend

Lediglich das Geschäft von Dell entwickelte sich gegen den Trend. Der Hersteller steigerte seine Server-Umätze um 10,3 Prozent (weltweit) beziehungsweise um 9,7 Prozent (EMEA).

Weltweit führt IBM den Server-Markt mit einem Anteil von 27,6 Prozent an vor HP (26,4 Prozent) und Dell (16,7 Prozent). In der Region EMEA hat HP (36,6 Prozent) die Nase vorn vor IBM (23,6 Prozent) und Dell (15,4 Prozent). □

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 37047500)