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Monitoring und Visualisierung sind im SD-WAN entscheidend SD-WAN: Optimale Performance nur mit voller Transparenz

Von Bernhard Lück

Immer mehr Unternehmen setzen bei der Standortvernetzung auf SD-WAN. Nach Ansicht der Experten von Becom Systemhaus entfaltet sich das volle SD-WAN-Potenzial aber erst in Kombination mit einem leistungsstarken Monitoring. Hierbei seien vor allem drei Hauptaspekte zu beachten.

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Durch die visualisierte Darstellung des Netzwerks sind jederzeit alle relevanten Leistungsparameter einsehbar.
Durch die visualisierte Darstellung des Netzwerks sind jederzeit alle relevanten Leistungsparameter einsehbar.
(Bild: © – jijomathai – stock.adobe.com)

Zu den Hauptvorteilen der SD-WAN-Technologie zählen neben dem Kostenfaktor die schnelle Bereitstellung, eine erhöhte Ausfallsicherheit und das zentrale Management. Letzteres ermöglicht es beispielsweise, den Status der Standortvernetzung zu erfassen und Ausfälle einzelner Anschlüsse zu erkennen. Für die optimale Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit einer SD-WAN-Infrastruktur sei jedoch eine umfassende Visualisierung des Netzwerks entscheidend. In diesem Zusammenhang, so die Becom-Experten, gebe es drei wichtige Aspekte:

1. Systematischer Überblick

Per SD-WAN-Monitoring sei es möglich, einen systematischen Überblick über die wichtigsten Datenverkehrsmuster im Netzwerk und das Verhalten einzelner Applikationen zu erhalten. Diese Transparenz bilde die wichtigste Basis für die SD-WAN-Optimierung.

2. Einhaltung der Netzwerksicherheitsrichtlinien

Der systematische Überblick erlaube es gleichzeitig, die Einhaltung der Netzwerksicherheitsrichtlinien zu gewährleisten. Nach durchgeführten Änderungen an der Konfiguration lasse sich zudem überprüfen, ob dadurch tatsächlich das gewünschte oder erforderliche Anwendungsverhalten erreicht wurde.

3. Kontinuierliche Überwachung der Leistungsparameter

Ein optimales SD-WAN-Monitoring ermögliche es den IT-Verantwortlichen, durch die visualisierte Darstellung des Netzwerks jederzeit alle relevanten Leistungsparameter einzusehen, etwa die aktuelle Bandbreitennutzung wichtiger Netzkomponenten. Ebenso ließen sich Paketantwortzeiten, Client- oder Server-Delay und eventuelle Paketverluste aufzeigen. Um Engpässe zu erkennen, könnten zudem individuelle Warnschwellenwerte gesetzt werden.

„Unabhängig davon, ob es sich um eine reine SD-WAN-Umgebung oder um eine Hybrid-WAN-Infrastruktur mit SD-WAN- und MPLS-Komponenten handelt: Wer das Maximum an Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit herausholen möchte, kommt an einer umfassenden Visualisierung des Netzwerks nicht vorbei. Dabei ist es wichtig, auf entscheidende Kernfunktionen zu achten. So sollte z.B. bis auf Hostebene aufschlüsselbar sein, welche Anwendung für welchen Datenverkehr verantwortlich ist. Im Bereich der Netzwerksicherheit kommt es besonders auf die Möglichkeiten zur Feststellung von Anomalien an. Und bereits in der Planungs- bzw. Proof-of-Concept-Phase kann ein Monitoring inklusive Visualisierung seine Stärken ausspielen. Denn die Daten bieten zu diesem Zeitpunkt bereits viele wertvolle Anhaltspunkte für die optimale SD-WAN-Architektur“, erklärt Ralf Becker, Geschäftsführer der Becom Systemhaus GmbH & Co. KG.

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