Faronics Deep Freeze 6 – Systemzustände schockgefrieren

Schnelle Systemwiederherstellung mit Deep Freeze

13.06.2008 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Andreas Donner

Deep Freeze „friert“ einen Systemzustand auf Knopfdruck vollständig ein und stellt diesen beim nächsten Start wieder her.
Deep Freeze „friert“ einen Systemzustand auf Knopfdruck vollständig ein und stellt diesen beim nächsten Start wieder her.

Die Wunschkonfiguration wird eingefroren

Dir Konservierung des Rechnerzustand erfolgt nach den folgenden Verfahren: der Verwalter richtet den Rechner zuerst in der gewünschten Zielkonfiguration ein und sichert diesen. Der Benutzer kann dann wahlfrei mit diesem Rechner arbeiten und Veränderungen in allen Bereichen vornehmen. Dies umfasst auch die Ablage von Dateien, die Änderungen an der Systemkonfiguration sowie Registry-Änderungen, die Installation von Programmen oder was immer den Zustand des Rechners in seiner Gesamtheit ändert. Alle Änderungen sind jedoch nur temporär. Denn nach dem Reboot – der übrigens durch das Programm nicht verlangsamt wird – werden die vorgenommen Änderungen, sofern die Konfigurationseinstellungen so gewählt wurden, wieder rückgängig gemacht. Deep Freeze speichert hierfür nur die getätigten Änderungen ab, was den dafür benötigten Plattenplatz gering hält.

Die Wirkungsweise des Programmes ist mit den Snapshot-Funktionen von Virtualisierungs-Programmen vergleichbar. Auch dabei wird der Zustand eines Rechners im Snapshot festgehalten, später kann dann auf das Snapshot wieder zurückgegriffen werden. Deep Freeze ist demgegenüber nur weitaus einfacher zu bedienen, bringt aber im direkten Vergleich auch einen eingeschränkten Funktionsumfang mit.

Das Tool eignet sich auch für Einsatzzwecke, bei denen heute mit Imaging-Tools gearbeitet wird. Ähnlich wie die Imaging-Tools stellt auch Deep Freeze das ursprüngliche Image des Rechners wieder her. Der Unterschied zu Snapshots und Imaging liegt vor allem darin, dass Deep Freeze nur einen einzigen Zustand zur Wiederherstellung, nämlich den einen eingefroren Zustand, kennt. Imaging oder Snapshooting dagegen können immer mehrere Rechnerzustände verwalten.

Neben der bis dato beschrieben Standard Version steht auch ein Enterprise Version des Produktes zur Verfügung. Dabei verwaltet ein Administrator durch eine zentrale Verwaltungskonsole mehrere Deep Freeze Clientsysteme. Dies umfasst auch die Möglichkeit, die verwalteten Geräte aus der Zentrale heraus zu starten oder deren Zustände und Konfigurationen zu verändern.

Im Prinzip erweitert die Enterprise-Konsole die ansonsten lokal vorzunehmenden Einstellungen auf einen zentralen Arbeitsplatz. Spezielle Einstellungen erlauben ferner die Definition von Zeitfenstern in denen die Geräte eingefroren oder aufgetaut sein sollen und die Änderungen folglich permanent sind.

Fazit

Deep Freeze stellt ein einfaches, aber sicher für viele Zwecke hilfreiches, Werkzeug dar. Wann immer es darum geht, einen Rechner in einer einmal geschaffenen Konfiguration nach Änderungen schnell wieder herzustellen, leistet das Werkzeug gute Dienste. Das Tool ist schnell installiert und problemlos in der Anwendung. Durch die zentrale Konsole ist es außerdem auch aus der Ferne zu verwalten.

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