Steckbare Transceiver mit Auto-Tuning

Schlüsselfertige G.metro-Lösung

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die G.metro-Lösung von ADVA besteht aus steckbaren SFP+-Sende- und Empfangsmodulen und soll Engpässe im Zugangsnetz beheben.
Die G.metro-Lösung von ADVA besteht aus steckbaren SFP+-Sende- und Empfangsmodulen und soll Engpässe im Zugangsnetz beheben. (Bild: ADVA / Business Wire)

Mit der G.metro-Lösung sollen Mobilfunk- und Festnetzbetreiber den wachsenden Datenbedarf für Zugangsnetze kostengünstig und sicher bewältigen können. Die steckbaren 10-GBit/s-Transceiver, so Hersteller ADVA, erhöhen die Kapazität ohne wesentliche Änderungen an der vorhandenen Hardware.

ADVAs G.metro-Lösung besteht aus steckbaren SFP+-Transceivern, einer Auswahl an kompakten Filtern sowie einer Echtzeitüberwachung von Glasfasern und Wellenlängen. Mittels DWDM (Dense Wavelength Division Multiplexing) biete das System eine einfache Möglichkeit, die Bandbreite unter Beibehaltung existierender Netzelemente zu erhöhen.

Die Lösung lasse sich nahtlos in bestehende Infrastruktur – gleichgültig ob von ADVA oder Drittanbietern – integrieren und mache es damit für Netzbetreiber einfach und kosteneffizient, sowohl Mobilfunk- als auch Festnetzzugänge sowie Unternehmensnetze zu skalieren. Dank einer automatischen Wellenlängenabstimmung, so ADVA, unterstützt die G.metro-Lösung auch das sogenannte Zero-Touch-Provisioning (ZTP) und könne so die Inbetriebnahme verkürzen und Bedienfehler eliminieren.

Die G.metro-Lösung helfe, die Kosten pro Bit zu senken, die Kapazität in der Faser zu steigern und den Wert des Netzes zu erhöhen. Die Technologie könne sowohl auf einer einzelnen Glasfaser bidirektional als auch auf einem Faserpaar arbeiten und nativ Ethernet-CPRI- oder eCPRI-Dienste mithilfe von passivem DWDM bis zu einer Datenrate von 10 GBit/s transportieren. Dies spare Glasfaserressourcen und gewährleiste hohe Datensicherheit und Leistung. Für eine vollständige Absicherung würden alle steckbaren G.metro-Transceiver unabhängig von der Host-Ausrüstung über einen transparenten Kanal fernüberwacht.

Automatisiertes ZTP auf der optischen Übertragungsebene reduziere den Betriebsaufwand und verbessere die Benutzerfreundlichkeit. Die steckbaren Transceiver, so ADVA, stellen sich ohne manuellen Eingriff automatisch auf die passende Wellenlänge für die Bereitstellung der Dienste ein. Diese Auto-Tuning-Funktion vereinfache auch die Bevorratung und Logistik. Darüber hinaus seien die G.metro-Transceiver für einen erweiterten Temperaturbereich designt und somit für den Innen- und Außenbetrieb geeignet.

„Die Kapazität im Zugangsnetz muss schnell erweitert werden. Die Betreiber benötigen dringend eine Möglichkeit, ihre verfügbaren Datenraten ohne die Kosten und den Aufwand einer Infrastrukturüberholung zu erhöhen. Viele neue Anwendungen benötigen außerdem hohe Sicherheit sowie eine Datenübertragung mit niedriger Signallaufzeit. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Wachstum nicht mit erhöhtem Platzbedarf oder Stromverbrauch erkauft wird. Unsere G.metro-Technologie ist die perfekte Antwort. Sie liefert einfach, sicher und nachhaltig mehr Bandbreite – also genau das, was die Branche verlangt“, kommentiert Sander Jansen, Director Product Line Management bei ADVA.

„Von kostengünstigen Rollouts für sogenannte Small Cells im Mobilfunknetz bis zur Realisierung eines zentralisierten RAN (Radio Access Network) bieten unsere Auto-Tuning-Transceiver die Bandbreite, die diese Konzepte benötigen. Und 10 GBit/s ist nicht das Maximum der möglichen Datenrate. Unsere G.metro-Lösung ebnet auch den Weg für 25 GBit/s pro Wellenlänge und darüber hinaus.“

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