Absolute Software: BYOD-Trend verschärft die Sicherheitsbedrohung

Schatten-IT fördert Bedarf an MDM-Lösungen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Absolute Software empfiehlt MDM-Lösungen, mit denen sich iOS-, Android- und Windows-Geräte über eine einzige Konsole verwalten lassen.
Absolute Software empfiehlt MDM-Lösungen, mit denen sich iOS-, Android- und Windows-Geräte über eine einzige Konsole verwalten lassen. (Bild: Absolute Software)

Nach Meinung des Herstellers Absolute Software kann die IT einem Kontrollverlust nur mit der Umsetzung einer nachhaltigen Sicherheitsstrategie und der Einführung einer Lösung im Bereich Mobile Device Management (MDM) begegnen.

Neben der „offiziellen“ IT-Infrastruktur finden sich in vielen Unternehmen heute Systeme und Applikationen, die die Fachabteilungen unabhängig von der IT betreiben, vielfach auch ohne deren Kenntnis. Diese Schatten-IT ist in unterschiedlichsten Ausprägungen vorhanden: von der Cloud-Services-Nutzung über die Entwicklung eigener Anwendungen bis hin zur Verwendung von sozialen Netzwerken für die geschäftliche Kommunikation.

Auch der BYOD-Trend, der zu einem fließenden Übergang in der privaten und geschäftlichen Nutzung von Endgeräten geführt hat, kann zum Aufbau einer risikobehafteten mobilen Schatten-IT beitragen.

„Schatten-IT ist nach unserer Erfahrung in vielen Unternehmen ein großes Problem. Und das Thema hat in letzter Zeit durch den BYOD-Siegeszug eine dramatische Zuspitzung erfahren“, erklärt Margreet Fortuné, Regional Manager DACH, Benelux & Eastern Europe bei Absolute Software.

„Wenn ein Unternehmen hier keine Vorkehrungen trifft, ist das Sicherheitsrisiko immens. Es kann nur beseitigt werden, wenn eine effiziente Einbindung der privaten mobilen Endgeräte in die Unternehmens-IT erfolgt. Einfach, schnell und sicher kann das mit einer Lösung im Bereich Mobile Device Management realisiert werden.“

Bei der Auswahl einer MDM-Lösung müssen nach Ansicht von Absolute Software wesentliche Aspekte beachtet werden. Unverzichtbare Features seien:

  • Verwaltung von mobilen iOS-, Android- und Windows-Phone-Geräten über eine einzige Konsole,
  • automatische Registrierung von Mitarbeitern und ihren persönlichen Geräten,
  • automatische Zuweisung von BYOD-spezifischen Richtlinien,
  • dynamische Verwaltung mobiler Apps mit einer automatischen Installation bzw. Deinstallation,
  • dynamische Verwaltung von Benutzerprofilen und die Konfiguration von E-Mail-Konten,
  • Sperren von Geräten oder Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

„BYOD wird für viele Unternehmen auch in naher Zukunft ein zentrales Thema bleiben“, so Fortuné. „Hauptaufgabe wird es dabei sein, die Sicherheit der Firmendaten zu gewährleisten. Möglich ist dies nur mit der Entwicklung und konsequenten Umsetzung einer durchgängigen Sicherheitsstrategie mit inkludierter BYOD-Policy und anschließender Implementierung einer MDM-Lösung.“

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42629394 / Management)