ADVA liefert per KI Echtzeiteinblicke in Signalqualität

SatAware überwacht GNSS-Synchronisation

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Die Lösung liefert tägliche Berichte, deren Informationen und Empfehlungen auch Nichtexperten verstehen sollen.
Die Lösung liefert tägliche Berichte, deren Informationen und Empfehlungen auch Nichtexperten verstehen sollen. (Bild: ADVA)

SatAware soll Schwächen in den GNSS-basierten Synchronisationsnetzen aufdecken, bevor diese für Kommunikationsdienstleister zum Problem werden. Der gehostete Analysedienst wertet hierfür einen Pool anonymisierter Satellitendaten aus und überwacht den Zustand aller genutzten Empfänger.

Mit dem gehosteten Analysedienst SatAware richtet sich ADVA Optical (ADVA) an Netzbetreiber, die auf eine präzise und zuverlässige Zeitsynchronisation über satellitengestützte Navigationssysteme (GNSS = Gloabal Navigation Satellite System) angewiesen sind. Das jetzt vorgestellte Angebot überwacht dabei die Leistungsfähigkeit aller GNSS-Empfänger im Synchronisationsnetz, denn deren Performance könne sich bereits durch wachsende Bäume oder Gebäudeumbauten ändern.

„Das Besondere an SatAware ist, dass man zur Nutzung des Dienstes kein Synchronisationsexperte sein muss. Mit dieser Lösung wird für jeden Standort ein täglicher Bericht mit übersichtlichen Informationen und Empfehlungen erstellt. Damit erhalten Netzbetreiber alles, was sie brauchen, um Antennen für einen optimalen GNSS-Empfang neu zu positionieren oder auszurichten und umgehend Maßnahmen zu ergreifen die potentielle Probleme verhindern.“ – erläutert Nir Laufer, Senior Director, Product Line Management, Oscilloquartz, ADVA.

Daten erhebt die Lösung laut ADVA über ein einfaches Programm, das im Kundennetz installiert wird. Damit würden Informationen aus den GNSS-Empfängern ausgelesen und auf sichere Weise an den SatAware-Datenpool übertragen. Dort analysierten intelligente Algorithmen kontinuierlich den Zustand jeder Antenne. Ergebnisse wie Sky-View-Diagramme, Signal-Rausch-Verhältnisse oder mögliche Ursachen für Störungen würden übersichtlich angezeigt.

Netzbetreiber könnten den GNSS-Empfang auf einfache Weise visualisieren und auswerten, indem sie ein vollständiges Bild der Signalstärke für jeden einzelnen Satelliten am Himmel erstellen, ohne dass am Standort des GNSS-Empfängers dedizierte Hardware oder Software erforderlich wäre.

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