Mandantenfähiger WLAN-Controller für die Cloud

Ruckus virtualisiert SmartCell Gateway

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Der virtual SmartCell Gateway läuft auf KVM oder vSphere und unterstützt Mehrwertdienste, wie Hotspot 2.0.
Der virtual SmartCell Gateway läuft auf KVM oder vSphere und unterstützt Mehrwertdienste, wie Hotspot 2.0. (Bild: Ruckus)

Ruckus Wireless bringt einen virtuellen WLAN-Controller für KVM beziehungsweise VMware vSphere auf den Markt. Das virtuelle SmartCell Gateway (vSCG) ist für die Cloud optimiert, mandantenfähig und soll Managed Service Providern neue Umsatzmöglichkeiten erschließen.

Mit dem vSCG präsentiert Ruckus Wireless (Ruckus) einen virtuellen WLAN-Controller für ZoneFlex Access Points. Ruckus bezeichnet das Produkt als erste Komponente, die auf der NFV-Architektur (NFV = Network Functions Virtualization) des European Telecommunications Standards Institute (ETSI) basiert. Zusätzlich plant der Hersteller ein Tool, mit dem Administratoren virtualisierte Infrastrukturen verwalten können.

Das virtuelle SmartCell Gateway richtet sich an Service Provider und große Unternehmen. Die sollen damit hochgradig skalierbare und widerstandsfähige WLAN-Dienste aus der Cloud anbieten. Dabei behielten Betreiber die komplette Kontrolle über WLAN-Dienste und könnten auch Service Level Agreements besser einhalten, als dies mit Cloud-Alternativen ohne Controller möglich wäre.

Der vSCG läuft wahlweise auf KVM oder VMware vSphere. Per dedizierten Modus können Provider die Lösung genau einem Kunden zuteilen; im alternativ verfügbaren Multi-Tenant-Modus teilen sich mehrere Managed-Service-Kunden eine Einheit des vSCG.

Zum Funktionsumfang des virtuellen WLAN-Controllers gehören unter anderem Mehrwertdienste, wie Hotspot 2.0. Des Weiteren wirbt Ruckus mit Standort-basierten Services, die per Ruckus SPoT und Ruckus SmartCell Insight realisiert werden.

Das Ruckus virtual SmartCell Gateway soll ab Juni verfügbar sein. Pro genutzter vSCG-Einheit veranschlagt der Hersteller Lizenzkosten von 995 US-Dollar; hinzu kommen Lizenzgebühren von 100 US-Dollar für jeden Ruckus ZoneFlex AP, der pro Netzwerk installiert wird.

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