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ADVA leitet Projekt AI-NET-PROTECT Robust und sicher: Kommunikationsnetze von morgen

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

ADVA leitet das Projekt AI-NET-PROTECT für die Entwicklung offener, sicherer und skalierbarer Netzarchitekturen mit KI-basiertem Management. Ziel sei es, Standorte untereinander sowie Zugänge in die Cloud geschützt zu vernetzen und die Digitalisierung in Europa zu beschleunigen.

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ADVA-CTO Christoph Glingener: „Wir entwickeln Lösungen, um Automatisierung und die schnelle Erkennung von Bedrohungen für ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit und Datenschutz zu nutzen.“
ADVA-CTO Christoph Glingener: „Wir entwickeln Lösungen, um Automatisierung und die schnelle Erkennung von Bedrohungen für ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit und Datenschutz zu nutzen.“
(Bild: ADVA / Business Wire)

Das Projekt AI-NET-PROTECT zur automatisierten Bereitstellung von robusten und sicheren Kommunikationsnetzen für Unternehmen und kritischen Infrastrukturen soll unter der Leitung von ADVA drängende Problemstellungen in Angriff nehmen, darunter die Bedrohung der Informationssicherheit in Unternehmen und bei staatlichen Stellen durch Quantencomputer, die eine Gefahr für heutige Verschlüsselungstechnik darstellen. AI-NET-PROTECT sei ein Konsortium aus europäischen Industrie- und Forschungspartnern zur Entwicklung offener und skalierbarer Netzarchitekturen mit KI-basiertem Management und Netzschutz. Die Initiative werde Echtzeittelemetrie und intelligente Steuerung einsetzen, um die Automatisierung zu erhöhen, den Betrieb zu vereinfachen und sensible Informationen besser zu schützen.

„Als Projektleiter von AI-NET-PROTECT tragen wir dazu bei, die Grundlagen für die intelligenten und sicheren Unternehmens- und Behördennetze von morgen zu schaffen. Gemeinsam mit unseren Partnern in vier Ländern entwickeln wir Lösungen, um Automatisierung und die schnelle Erkennung von Bedrohungen für ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit und Datenschutz zu nutzen“, sagt ADVA-CTO Christoph Glingener. „Das AI-NET-PROTECT-Projekt wird dazu beitragen, unsere offene Netztechnologie weiter zu verbessern. Mit den Ergebnissen werden wir unser vielseitiges Open-Line-System FSP 3000 mit seinem ultraflexiblen TeraFlex-Terminal weiterentwickeln, ebenso wie unsere Verschlüsselungslösung ConnectGuard und unsere wegweisende Innovation im Bereich der quantenresistenten Kommunikationstechnik.“

AI-NET-PROTECT sei eines von drei Teilprojekten der europäischen Initiative zur Beschleunigung der Digitalisierung durch intelligente Automatisierung (Accelerating Digital Transformation in Europa with Intelligent Network Automation, AI-NET). Das ebenfalls von ADVA koordinierte öffentlich-private Partnerschaftsprojekt CELTIC-NEXT mit einem Volumen von 74 Mio. Euro bringe wichtige Akteure aus der gesamten Branche zusammen. Das AI-NET-Projekt, das bis August 2024 läuft, ziele darauf ab, die zunehmende Komplexität einer zentralisierten Cloud durch eine Verteilung von Prozessen und Edge Computing zu bewältigen. Dabei würden innovative 5G- und KI-Technologien eingesetzt. Neben der Entwicklung von Lösungen zur Verbesserung von Flexibilität, Funktionalität und Skalierbarkeit für Endkunden werde AI-NET auch die Herausforderungen der globalen Lieferkette angehen und nachhaltiges Wachstum in Europa fördern.

„Unternehmen aller Branchen müssen dringend die Vorteile der Digitalisierung nutzen. Die Fähigkeit, Informationen sicher zu nutzen und in Echtzeit darauf reagieren zu können, wird der Schlüssel zu künftigem Wohlstand und zur Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie im globalen Markt sein. Aus diesem Grund sind wir federführend bei AI-NET und bringen unsere Netzexpertise und Kompetenz bei Service Assurance in das Projekt AI-NET-PROTECT ein“, so Achim Autenrieth, Director Advanced Technology bei ADVA. „In den nächsten drei Jahren werden wir in unseren Laboren an einer deutlichen Verbesserung der Netztelemetrie und der intelligenten Steuerung arbeiten. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir damit die Voraussetzungen für die sichere Datenübertragung von morgen schaffen.“

Das CELTIC-NEXT-Projekt AI-NET-PROTECT (Projekt-ID C2019/3-4) werde teilweise vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (FKZ16KIS1279K).

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