Neue APM- und NPM-Funktionen für SteelCentral

Riverbed verbessert die Cloud-Performance

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Der Einsatz von SteelCentral führt laut Hersteller Riverbed zu einer stärkeren Performance der Cloud-Anwendungen eines Unternehmens.
Der Einsatz von SteelCentral führt laut Hersteller Riverbed zu einer stärkeren Performance der Cloud-Anwendungen eines Unternehmens. (Bild: © – Worawut – stock.adobe.com)

Die aktuelle SteelCentral-Version ist Riverbeds neuer Ansatz für die Überwachung der Cloud-Performance. Application Performance Management (APM) und Network Performance Management (NPM) wurden erweitert, um die Digital Experience jeder App in Cloud-Umgebungen im Auge behalten zu können.

Laut Riverbed verändert SteelCentral das Performance-Management für Cloud-Architekturen grundlegend: SteelCentral umfasse neue APM- und NPM-Funktionen für eine größere Transparenz bei nativen Cloud-Apps und cloudbasierten Netzwerken, biete Anwendern eine ganzheitliche Sicht auf die digitale Performance und führe gerätebasierte End-User-Experience sowie Anwendungs- und Netzwerk-Monitoring zusammen. Die Erweiterungen betreffen:

  • Packet-Einblick: Die aktuelle Cloudlösung AppResonse könne die Packet-Informationen für Amazon-Web-Services-Installationen (AWS) sammeln und analysieren.
  • Flow-Einblick: Erweiterte NetProfiler-Funktionen sollen den Datenfluss über Cloud-Umgebungen sowie zwischen der Cloud und der Unternehmensumgebung überwachen.
  • App-Einblick: AppInternals sei nun mit Kubernetes, Pivotal Cloud Foundry und Red Hat OpenShift integriert. Unternehmen könnten damit den Überblick bewahren, auch wenn Applikationen mittlerweile in der Cloud entwickelt und implementiert würden. Zudem könne die Lösung dabei helfen, komplexe Ökosysteme mit modernen Mulit-Stack-Applikationen zu verwalten.

Erweiterte cloudnative APM-Transparenz

Riverbed zufolge beschleunigen Unternehmen die Entwicklung von Applikationen mittels Microservice-Architekturen und Composable-Anwendungen. Dabei setzten sie verstärkt Lösungen wie Kubernetes, Pivotal Cloud Foundry und Red Hat OpenShift ein, um Container und Applikationen zu orchestrieren und auszuliefern.

SteelCentral APM stütze sich auf einen skalierbaren Big-Data-Ansatz, der vollständig in das cloudnative Ökosystem integriert sei. Mit der aktuellen Version biete die APM-Lösung AppInternals erweiterten Support für cloudbasierte Applikationsarchitekturen und vollständigen Einblick in Transaktionen, Container und Services, die auf Kubernetes, Pivotal Cloud Foundry und Red Hat OpenShift laufen. Mit SteelCentral APM könnten Unternehmen, die Applikationen in Docker-Containern und Pivotal Cloud Foundry nutzen, Performanceprobleme reduzieren und die Akzeptanz bei den Anwendern steigern.

Darüber hinaus könnten Anwendungsteams dank der Riverbed-Partnerschaft und der Integration in das Pivotal Stack das verteilte Applikations-Tracing von Riverbed einfacher auf den cloudnativen Plattformen von Pivotal installieren. Dies stelle zum einen Applikationsperformance, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung sicher, zum anderen erlaube dies auch, stabilere Applikationsversionen voranzutreiben.

Neuer NPM-Ansatz für hybride Clouds

SteelCentral sei die erste NPM-Cloud-Lösung, die im großen Umfang den Netzwerktraffic in der Cloud im Blick behalten und die Interaktionen darin tiefgehend untersuchen könne. Mithilfe von flow- und packetbasierten NPM-Methoden könnten Unternehmen ihr Wissen über On-Premise-Installationen nun auch auf Cloud-Umgebungen anwenden. Zu den neuen NPM-Funktionen zählen

  • die virtuelle SteelCentral AppResponse Appliance, die als Amazon-EC2-Instanz in einer Virtual Private Cloud implementiert werden könne,
  • Reporting-Funktionen, mit denen hybride Unternehmen die Performance ihrer Cloud gemeinsam mit der Performance des On-Premise-Netzwerks untersuchen könnten,
  • der erweiterte SteelCentral Agent, der laut Hersteller sowohl Packet- also auch Flow-Informationen in der Cloud sammelt. Dieser Agent stütze sich auf die Single-Licence-Strategie von Riverbed, mit der Unternehmen den Agenten auch für NPM, APM und das End-User-Experience Management (EUEM) nutzen könnten.

Visibility-Lösung „as a Service“

Riverbed präsentiert mit BT den ersten Netzwerkdienstleister, der die SteelCentral-Visibility-Lösung „as a Service“ für Unternehmen rund um die Welt anbietet. Dies soll es Anwendern erleichtern, Business-Anwendungen in die Cloud zu verlagern.

Mit BT Connect Intelligence Riverbed erhalten BT-Kunden aktuelle Informationen darüber, wie Anwendungsdaten ihr Wide Area Network (WAN) durchlaufen. Da Unternehmen immer mehr geschäftskritische Anwendungen aus der Cloud beziehen würden, sei es wichtig, einen detaillierten Überblick über die Abläufe im Unternehmensnetz zu erhalten. So sei es möglich, den Nutzern einen performanten Service zu bieten und das Risiko von Störungen zu minimieren.

Visibility as a Service (VaaS) sei mit drei verschiedenen Service-Levels erhältlich und umfasse Beratung, Reporting, Design, Implementierung sowie globalen Support.

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