Mobile-Menu

Die Cloud als geschäftsentscheidender und lebensrettender Faktor Riverbed baut mit neuer Technik Leitern in die Cloud

Redakteur: Ulrike Ostler

Riverbed, Spezialist in Sachen WAN-Optimierung und Application-Acceleration, stellt mit „Cloud Steelhead“ und „Riverbed Whitewater“ zwei weitere Appliances für das Cloud-Computing vor. Die Version 1.0 des virtuellen WAN-Optimierungsprodukts eignet sich für private Clouds und die Amazon-Cloud „EC2“. Whitewater indes beschleunigt Storage-Prozesse, Backup und Desaster Recovery über Wide Area Networks.

Firma zum Thema

Performance ist eine der Leitern in den Cloud-Himmel. Bild: Holger Seeger/Pixelio
Performance ist eine der Leitern in den Cloud-Himmel. Bild: Holger Seeger/Pixelio
( Archiv: Vogel Business Media )

Beide Produkte stellte Riverbed in der vergangenen Woche der Öffentlichkeit vor. Dabei holte der Hersteller verschiedenen Geschäftspartner und Kunden ins Boot. Die Organisation International Justice Mission (IJM) gehört zu den Beta-Testern.

Die Menschenrechtsorganisation IJM setzt sich insbesondere für die Rechte der Opfer von Sklaverei, Menschenhandel, Zwangsprostitution und anderen Formen gewaltsamer Unterdrückung ein. Dazu arbeiten weltweit Anwälte, verdeckte Ermittler und Sozialarbeiter mit lokalen Behörden zusammen, um Betroffene zu befreien, Nachsorge zu vermitteln, Täter zu überführen und funktionierende Rechtssysteme zu fördern.

John Lax, IJM-Vice-President of Information Systems, erläutert, welche Bedeutung das Cloud-Computing für die Organisation hat. „Die private Cloud hilft uns bei der Zentralisierung von Services und die öffentliche Cloud bringt eine größere Flexibilität und Sicherheit für die Katastrophen-Teams.“

Das Wissen muss sicher und immer verfügbar sein

IJM-Mitarbeiter sind derzeit in Kambodscha, den Philippinen, in Thailand, Indien, Kenia, Ruanda, Uganda, Sambia, Bolivien, Guatemala, Honduras und Peru aktiv. Die Zentrale sitzt in Washington D.C. und Niederlassungen gibt es in Kanada, den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland.

In der Menschenrechtsorganisation gewinnen alle Ansprüche an die IT und demnach an die Cloud an Bedeutung. So muss Lax mit einem ganz kleinen Budget auskommen; denn Geld geht hauptsächlich zur Weihnachtszeit ein und es gibt viele Bereiche in der Organisation, die dieses gut gebrauchen können.

Die Daten müssen sicher sein. Die Daten werden zum Teil unter Lebensbedrohung gesammelt. „So landen Fallakten ganz sicher nicht in einer Public Cloud“, versichert Lax. Vor Ort steht der Organisation kein IT-geschultes Personal zur Verfügung. So habe ein Mitarbeiter in Ruanda einmal gefragt, warum sein E-Mail nicht funktioniere, wenn der Strom ausfalle.

weiter mit: Testen am schwächsten Punkt

(ID:2048288)