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Große Fortinet-Studie zu drahtlosen Netzen

Risiko ungeschütztes WLAN-Netzwerk

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Datensicherheit – das Sorgenkind

Die größte Gefahr, die ein ungesichertes WLAN-Netzwerk birgt, ist für 48 Prozent der Verlust vertraulicher Daten. Diese Antwort wurde mit 56 Prozent am häufigsten in der APAC-Region gegeben, wohingegen es in Süd- und Nordamerika 45 Prozent und in der EMEA-Region 42 Prozent waren. In Deutschland liegt die Zahl bei 45 Prozent. Die Industriespionage folgt mit großem Abstand auf Platz zwei: Lediglich 22 Prozent (32 Prozent in Deutschland) gaben diese als Sorge an. Weitere Antworten waren die Nichteinhaltung gesetzlicher Vorgaben, Dienstunterbrechung und Imageschäden für das Unternehmen.

Cloud-Management ist Realität

Inzwischen ist eine lokale WLAN-Überwachung mit nur 28 Prozent weltweit und 33 Prozent in Deutschland die am wenigsten genutzte Managementform. Daher wird eine standortbasierte Kontrolle von WLAN-Infrastrukturen bald der Vergangenheit angehören.

Gerade einmal 12 Prozent der IT-Verantwortlichen würden sich bei solch einem kritischen Management nicht auf die Cloud verlassen. So wird sich die Entwicklung hin zum Cloud-basierten Management weiterhin verstärken.

Von den Teilnehmern, die bereit sind, auf eine Cloud-Lösung zu setzen, würden 58% eine private Cloud-Infrastruktur bevorzugen (70 Prozent in Deutschland). 42 Prozent (30 Prozent in Deutschland) würden einen Anbieter von Managed Services beauftragen.

Von den Unternehmen, die das Outsourcing in Betracht ziehen, würden das 14 Prozent nur tun, wenn sich die Server im selben Land wie ihr Unternehmen befinden. Immerhin 28 Prozent der Befragten sind bereit, das WLAN-Management über einen öffentlichen Cloud-Dienst unabhängig vom Serverstandort durchzuführen. In Deutschland liegt diese Zahl allerdings bei nur 16 Prozent.

Uneingeschränkter Gästezugang

Fast die Hälfte (43 Prozent) der Befragten ermöglicht ihren Gästen, auf das Unternehmensnetzwerk zuzugreifen (35 Prozent in Deutschland), und davon verzichten 13 Prozent sogar auf jegliche Kontrollen (9 Prozent in Deutschland).

Die am häufigsten verwendete Strategie, um Gästen den sicheren Zugriff auf das WLAN-Netzwerk des Unternehmens zu gewährleisten, ist die Bereitstellung eines vorübergehenden Benutzernamens und Passworts (46 Prozent weltweit, 54 Prozent in Deutschland) gefolgt von der Verwendung eines Captive Portals und den zugehörigen Anmeldedaten (36 Prozent weltweit, 34 Prozent in Deutschland).

Risiken nicht ignorieren

„Die Ergebnisse der Befragung weisen darauf hin, dass die Sicherheit von WLAN-Netzen trotz der steigenden Mobilität für Unternehmen bis jetzt schlichtweg keine Priorität hatte“, sagt Christian Vogt, Regional Director Germany bei Fortinet. „Mit kontinuierlichen technisch immer versierteren Angriffen, die sich verstärkt auf mehrere Zugangspunkte richten, und der steigenden Verbreitung von Cloud-Lösungen sollten Unternehmen dieses Risiko allerdings nicht mehr länger ignorieren.“

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