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AnyDesk als Linux-Version 2.3.1 Remote-Zugriff unter Linux mit neuem Look-and-Feel

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

AnyDesk hat die Oberfläche der gleichnamigen Remote-Desktop-Software überarbeitet, um Linux-Usern maximale Benutzerfreundlichkeit bieten zu können. Das Look-and-Feel liege jetzt auf dem Niveau der Windows-Version. Zudem seien Installationsprobleme beseitigt worden.

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Die Linux-Version der Remote-Desktop-Software Anydesk wurde mit einer neuer Benutzeroberfläche und erweiterten Funktionen bedacht.
Die Linux-Version der Remote-Desktop-Software Anydesk wurde mit einer neuer Benutzeroberfläche und erweiterten Funktionen bedacht.
(Bild: AnyDesk)

Die Linux-Version 2.3.1 der Remote-Desktop-Software AnyDesk biete Anwendern zusätzlichen Bedienkomfort, einschließlich der Tonübertragung. Laut Hersteller wurde darüber hinaus ein Problem beseitigt, das auftreten konnte, wenn AnyDesk durch das grafische Installationsprogramm von KDE installiert wurde: Einige Abhängigkeiten mussten bisher manuell nachinstalliert werden, wodurch es zu Schwierigkeiten mit dem Start des X-Servers kommen konnte. Die Integration eines neuen Tastatur-Protokolls soll Nutzern, die keine deutsche Tastatur verwenden, das Arbeiten erleichtern.

Mit AnyDesk können Anwender per Fernzugriff Computer über das Internet steuern. Im professionellen Segment komme AnyDesk im Support bei der Fernwartung oder im Rahmen der Online-Zusammenarbeit in Teams und Arbeitsgruppen zum Einsatz. Dabei erfolge die Datenübertragung unter Einsatz sicherster Verschlüsselungsstandards. Der Video-Codec DeskRT sorge für höhere Bildwiederholraten und niedrige Latenz im Vergleich zu vielen anderen gängigen Remote-Desktop-Tools.

Die Linux-Version 2.3.1 von AnyDesk für Linux kann sowohl als Programmpaket als auch als .tar.gz-Archiv zur manuellen Installation heruntergeladen werden. Gewerblichen Anwendern ist die kostenfreie Nutzung zu Evaluierungszwecken für 30 Tage gestattet.

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