Networks Unite von Juniper Referenzarchitektur für Switches, Security und WLAN

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Eine jetzt von Juniper Networks (Juniper) vorgestellte Referenzarchitektur soll die Qualitäten MetaFabric-fähiger Rechenzentren für Unternehmen erschließen. Im Schlepptau von Network Unite präsentiert Hersteller zudem seine aktuellen Sicherheitslösungen.

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Zu Junipers Netzwerkentwurf gehört das jetzt präsentierte Security-Portfolio samt Sky Advance Threat Prevention, SRX Series Services Gateways und verbesserten Junos Space Security Director.
Zu Junipers Netzwerkentwurf gehört das jetzt präsentierte Security-Portfolio samt Sky Advance Threat Prevention, SRX Series Services Gateways und verbesserten Junos Space Security Director.
(Bild: Juniper)

Mit Juniper Networks Unite sollen Unternehmen ihre Netzwerke in moderne und Cloud-fähige Service-Plattformen umwandeln – Ressourcen also automatisiert bereitstellen. Juniper beschriebt den Ansatz als dynamische sowie sichere Netzwerkarchitektur samt Management-Plattform. Damit erhielten Kunden Zugriff auf dieselben Ansätze und Automatisierungverfahren wie MetaFabric-fähige Datenzentren und Cloud-Umgebungen.

Die Referenzarchitektur kombiniert Netzwerksoftware und -systeme sowie Clouddienste. Wireless-Lösungen Dritter können über die Schnittstellen von Junipers Open Convergence Framework eingebunden werden. Juniper selbst betont insbesondere eigene Innovationen bei der Switching-Architektur Junos Fusion Enterprise, Verbesserungen beim Junos Space Network Director sowie überarbeitete Ethernet-Switches der Reihe Serie EX9200.

Im Detail bewirbt der Anbieter...

  • Junos Fusion Enterprise, eine Software-fähige Switching-Architektur für eine zentrale Netzwerk-Konfiguration und -Verwaltung. Die offene, auf dem „802.11 BR“-Industriestandard basierende Architektur ermögliche in Kombination mit Ethernet-Switches der EX-Serie die einheitliche Konfiguration und Verwaltung des gesamten verteilten Unternehmensnetzwerks. Mit Junos Fusion Enterprise könnten Kunden mehrere Netzwerkebenen, einschließlich eines Datenzentrums vor Ort, zu einem einfachen und flexiblen Cloud-fähigen Unternehmens-Netzwerk zusammenlegen.
  • Den erweiterten Junos Space Network Director, der Kontrolle und Automatisierung des Netzwerks zentralisiere. Kunden sollen nun nahtlos eine oder mehrere Junos Fusion Enterprise-Strukturgruppen managen (einschließlich komplettem Life-Cycle-Management); das vereinfache Netzwerk-Kontrolle und -Automatisierung über das dezentrale Unternehmen hinweg.
  • Verbesserungen des programmierbaren Ethernet-Switches EX9200: Neue Linecards für den zentralen Aggregationsknoten von Junos Fusion Enterprise bieten nun erweiterte Einsatzmöglichkeiten, einschließlich GbE- und 10GbE-Konnektivität.
  • Das Open Convergence Framework mit integrierten Angeboten führender Wireless-Anbieter wie Aerohive Networks, Aruba Networks (HP) und Ruckus Wireless.

Zudem kündigt Juniper ein erweitertes Portfolio an Sicherheitslösungen an. Das umfasst jetzt den Cloud-basierten Dienst Sky Advance Threat Prevention, der mit Junipers SRX-Serie integriert ist. Die SRX Series Services Gateways sollen Kunden einen umfassenden Schutz vor Bedrohungen, durchdachtes Sicherheitsmanagement, Automatisierung und Skalierung bieten. Der verbesserte Junos Space Security Director ermögliche ein vereinfachtes Richtlinienmanagement.

Das Team der Juniper Networks Professional Services bietet schließlich Design, Installation und Leistungsbewertung von Netzwerken sowie Fortbildungen. Das helfe Firmenkunden, ihre Netzwerk-Architektur weiterzuentwickeln und den Erfordernissen Cloud-basierter Anwendungen und Dienste gerecht zu werden.

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