Enterprise Linux: Mehr Compliance und Effizienz für IBM, ARM und x86

Red Hat präsentiert RHEL 7.5 Beta

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

In einer Roadmap hatte Red Hat RHEL 7.5 bereits im Vorjahr angekündigt, verbindliche Angaben zur allgemeinen Verfügbarkeit gibt es aber nicht.
In einer Roadmap hatte Red Hat RHEL 7.5 bereits im Vorjahr angekündigt, verbindliche Angaben zur allgemeinen Verfügbarkeit gibt es aber nicht. (Bild: Red Hat)

Die Beta von Red Hat Enterprise Linux 7.5 ist für verschiedene Architekturen verfügbar und beinhaltet unter anderem Optimierungen bei Sicherheit, Plattform-Effizienz und Administration.

Open-Source-Anbieter Red Hat hat die Betaversion von Red Hat Enterprise Linux 7.5 (RHEL) vorgestellt. Das Betriebssystem ist für mehrere Architekturen verfügbar, darunter IBM Power, IBM z Systems, ARM und x86. Optimierungen in folgenden Bereichen hebt der Hersteller besonders hervor:

Sicherheit und Compliance

  • Security- und Usability-Verbesserungen für Cloud- und remote gehostete Systeme ermöglichen ein sicheres Entsperren von Network-Bound-Disk-Encrypted-Geräten während des Bootens und eliminieren die Notwendigkeit eines manuellen Eingriffs.
  • Integration von Red Hat Ansible Automation mit OpenSCAP verbessert die automatisierte Behebung von Compliance-Problemen und ermöglicht Administratoren eine effizientere Skalierung von Richtlinien in ihrer IT-Umgebung.
  • Compliance-Verbesserungen im Hinblick auf exakte Zeitstempel und Synchronisierungen durch die Failover-Ergänzung mit Schnittstellen für das Precision Time Protocol (PTP) und Network Time Protocol (NTP).

Performance und Effizienz

  • Integration des Virtual Data Optimizer (VDO) verringert Daten-Redundanzen durch Inline-Deduplizierung und Kompression.

Administration

  • Optimierte Cockpit-Administrator-Konsole vereinfacht die Verwaltung von Storage, Netzwerk, Containern und Services.
  • Automatische Generierung von bootfähigen Snapshots beschleunigt Recovery und Rollback nach dem Patching.

Die vollständigen Release Notes gibt es direkt bei Red Hat. Wann die finale Version der jetzt vorgestellten Beta-Version folgt ist bislang noch nicht bekannt.

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