Suchen

Stratus-Server in sechster Generation Rechenleistung mal vier

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die ftServer 2700, 4700 und 6400 verwenden Intel-Xeon-E5-Prozessoren und können laut Hersteller Stratus bis zu viermal mehr Performance bieten. Da alle Komponenten redundant seien, würden die Server eine Verfügbarkeit von über 99,999 Prozent erreichen.

Firma zum Thema

Das 16-Core-System ftServer 6400 ist das Spitzenmodell der sechsten Generation fehlertoleranter Stratus-Server.
Das 16-Core-System ftServer 6400 ist das Spitzenmodell der sechsten Generation fehlertoleranter Stratus-Server.

Mit der nun verfügbaren sechsten Generation der ftServer hat Stratus das Ziel verfolgt, die Performance seiner Systeme zu erhöhen. Durch den Einsatz von Intel-Xeon-E5-Prozessoren sollen sich Aufgaben mit großer Rechenlast problemlos bewältigen lassen.

Laut Hersteller bieten die Modelle bis zu viermal mehr Rechenleistung als die vorherige Servergeneration. Erstmals könnten Systeme mit internen SSDs (Solid State Disks) allein oder in Kombination mit Festplatten im gleichen Gehäuse konfiguriert werden.

Einstiegs-, Midrange- und Enterprise-Level

Das Einstiegsmodell ftServer 2700 sei Stratus zufolge besonders für den Betrieb an entfernten Standorten, in Umgebungen ohne IT-Administration und als ausfallsicherer Ersatz für Stand-alone-Server oder Low-end-Cluster geeignet.

Der Midrange-Server ftServer 4700 ist mit zwei Prozessoren ausgestattet und bietet mehrere Konfigurationsmöglichkeiten. Er nutzt die Intel-Quickpath-Technologie zur Steigerung der Systemperformance und der internen Bandbreite.

Das Spitzenmodell ftServer 6400 ist ein 16-Core-System für Anwendungen auf Enterprise-Level und transaktionsintensive Aufgaben in Rechenzentren, etwa für Servervirtualisierung, Datenbanken, Buchungssysteme, Onlinebanking oder Cloud Computing.

Sicherung gegen Ausfälle

Die redundante Auslegung aller betriebswichtigen Bauteile innerhalb eines 19-Zoll-Standard-Gehäuses sowie gehärtete Betriebssystemtreiber sollen Fehler, Abstürze oder Neustarts von Anwendungen oder virtuellen Maschinen komplett verhindern können.

Die ftServer können durch das Activeservice-Netzwerk von Stratus ständig remote überwacht werden, sodass eventuelle Störungen sofort weitergemeldet werden (Call-Home-Funktion). Austauschteile stünden dann schon bereit, ehe sich die betreffende Störung auf den Betrieb auswirken könnte. Laut Stratus betrug im Jahr 2011 die durchschnittliche Ausfallzeit für die weltweit bei Anwendern mit Wartungsvertrag installierten ftServer 81 Sekunden.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 35638250)