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VoIP-Predeployment als Dienstleistung von Datakom Qualitätssicherung für VoIP noch vor der Installation

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

IT-gestützte Geschäftsprozesse spiele eine tragende Rolle in den meisten Unternehmen. Doch VoIP (Voice over IP) ist nur eine Anwendung unter vielen, die auf ein funktionierendes Netzwerk angewiesen ist. Eine erfolgreiche Integration von VoIP beginnt daher damit zu ermitteln, ob das Netzwerk VoIP-ready ist.

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Datakom ermittelt im Auftrag, ob Netzwerke VoIP-Ready sind und wo es hakt
Datakom ermittelt im Auftrag, ob Netzwerke VoIP-Ready sind und wo es hakt
( Archiv: Vogel Business Media )

Um die VoIP-Readyness eines Netzwerks festzustellen muss nicht erst VoIP-Equipment angeschafft und installiert werden. Simulatoren übernehmen die Aufgabe, tausende von Anwendern und deren Telefonverhalten nachzubilden und Schritt für Schritt in das Netzwerk einzuspielen.

Dabei wird zuverlässig erkannt, an welchen Stellen das Netz VoIP-fähig ist und wo nicht. Wichtiger noch: Man erhält Aufschluss darüber, in welcher Qualität VoIP bereitgestellt werden kann. Schwachstellen werden noch vor der eigentlichen Installation und Inbetriebnahme erkannt, Nachbesserungen vorgenommen.

Basierend auf diese Messung braucht nicht mehr pauschal in VoIP investiert werden, sondern gezielt nur da, wo es notwendig ist. Als Folge des VoIP-Predeployment verläuft das Deployment von VoIP viel reibungloser. Die Anwender dürfen eine von Anfang an gut funktionierende VoIP-Applikation in hoher Qualität erwarten.

Bei Voice-over-IP besteht die Herausforderung darin, die Sprache in hoher Qualität und ohne Performance-Einbußen für die bestehenden Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Die Basis dafür bilden die Funktionalität und Skalierbarkeit der VoIP-Komponenten. Die Akzeptanz bestimmen Grade-of-Service (GOS) und Quality-of-Service (QoS) von Signalisierung und Sprache.

Die Qualität der Komponenten im Zusammenwirken mit dem vorhandenen Equipment spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Voice-Readiness des Netzwerks geht. Kleinste Ungereimtheiten können oft eine Kettenreaktion auslösen. Die Suche nach der Ursache der Schwachstellen wird oft zur Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Qualifiziertes VoIP-Predeployment und Qualitäts-Management lassen es nicht dazu kommen.

Beim VoIP Predeployment wird überprüft,

  • ob das Netzwerk VoIP ready ist
  • wie gut die Anwendung VoIP im bestehenden Netzwerk funktionieren wird
  • an welchen Stellen Engpässe bestehen und/oder nachgebessert werden muss

Es wird ein bestehendes und für andere Anwendungen genutztes Netzwerk auf VoIP-Readyness getestet. Zwischen im Netz verteilten so genannten Endpoints (Messhardware) wird VoIP-Traffic entsprechend eines zu definierenden VoIP-Nutzungsprofils erzeugt. Dabei können tausende VoIP-Anwender mit entsprechendem Codec simuliert werden.

Die Plazierung und Anzahl der Messpunkte variieren je nach Netzwerk.

Da das VoIP-Predeployment alle Phasen der Netzwerk-Nutzung berücksichtigen muss, wird eine einwöchige Messdauer empfohlen. Die Darstellung der Messergebnisse erfolgt in tabellarischer und grafischer Darstellung. Sie umfassen:

  • MOS Mean Opinion Score: Zu erwartende Sprachqualität unter Berücksichtigung der Tageszeit und des Nutzungsprofils
  • Jitter
  • One-Way-Delay
  • Paketverluste

Durch das VoIP-Predeployment von Datakom sind Unternehmen imstande, die Qualität von VoIP noch vor der Installation zu bewerten und so von Anfang an sicherzustellen. Das trägt maßgeblich dazu bei, Investitionen zu minimieren, Installationszeiten zu verkürzen und die Akzeptanz von VoIP durch die Anwender aufgrund der hohen Sprachqualität zu steigern.

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