Baugruppen und API für LTE/HSPA+- und LTE/EV-DO Qualcomm liefert mit Gobi 4000 Funkmodule für Systembauer

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit der Gobi-4000-Plattform präsentiert Qualcomm LTE/HSPA+- und LTE/EV-DO-Mobilfunkmodule für den Einbau in PCs, Tablets und eReader. Basis sind die Multimode-Modems MD9600 und MDM9200.

Qualcomms Mobilfunkmodule passen in Notebooks, eReader oder Tablets. (SLX)
Qualcomms Mobilfunkmodule passen in Notebooks, eReader oder Tablets. (SLX)

Mit Gobi 4000 erweitert Qualcomm die eigene Familie eingebundener Module für die Datenübertragung per Mobilfunk. Zielgruppe der über Novatel Wireless und Sierra Wireless erhältlichen Baugruppen sind Hersteller von PCs, Tablets oder eReadern.

Die Plattform basiert auf den 3G/4G-Modems MDM9600 sowie MDM9200 und eignet sich gleichermaßen für die Implementierung von LTE/HSPA+ und LTE/EV-DO. Zu den unterstützten Betriebssystemen zählt Qualcomm Windows und Android. Als passende Hardware nennt der Anbieter beispielsweise Snapdragon-Prozessoren.

Zu Gobi 4000 gehört eine eigene Programmierschnittstelle. Das Gobi Application Programming Interface (API) beinhaltet LTE-Erweiterungen und ist kompatibel zu Standards, wie CDMA2000 1xEV-DO Rev. A und B, HSPA+, Dual-Carrier HSPA+ und LTE mit Abwärtskompatibilität zu HSPA und EV-DO.

Außerdem liefert Qualcomm passende Software, um 3G/4G-Verbindungen zu verwalten und herzustellen. Das soll die Produktentwicklung beschleunigen.

Neben der jetzt vorgestellten Gobi 4000 Plattform für 4G-Netzwerke offeriert Qualcomm auch weiterhin Gobi 3000 für 3G-Verbindungen. Zudem bietet der Hersteller Lösungen für WiFi oder Bluetooth an.

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