Switches von D-Link für kleine und mittelständische Unternehmen mit Komfort-Ansprüchen

QoS, 10 und 100 Mbit/s sowie PoE für D-Link-Switch-Modelle

26.11.2010 | Redakteur: Ulrike Ostler

Der Managed Switch „DES 1210-8P“ von D-Link kommt voraussichtlich im Februar in den Handel.
Der Managed Switch „DES 1210-8P“ von D-Link kommt voraussichtlich im Februar in den Handel.

D-Link, Hersteller von Netzwerk- und Kommunikationsprodukten, ergänzt seine Fast Ethernet Serie „DES-1210“ um zwei neue Modelle. Das 8-Port Gerät „DES-1210-08P“ und das mit 28 Ports ausgestattete „DES-1210-28P“ bieten Power-over-Ethernet (PoE) sowie ein Bandbreiten-Management für IP-basierte Überwachungskameras via „Auto Surveillance VLAN“ und dem Management Protokoll LLDP.

D-Link richtet sich mit der Smart III Switch Familie, zu der die neuen Modelle gehören, an kleine und mittlere Unternehmen, „die zu überschaubaren Kosten eine sichere und leistungsstarke wie auch Energie-effiziente Netzwerkinfrastruktur aufbauen möchten“, heißt es bei D-Link.

Die wichtigsten Features im Überblick:

  • 8 beziehungsweise 24 TP-Ports für 10 und 100 Megabit pro Sekunde. Das 24-Port-Gerät bietet zusätzlich vier Gigabit Uplink Ports zu Servern und Backbones.
  • Die Switches sind kompatibel zu den IEEE-Standards 802.3u (Fast Ethernet), 802.3ab und 802.3z (Gigabit Ethernet) sowie 802.3x (Full Duplex Ethernet)
  • Die Geräte unterstützen Power over Ethernet (PoE) nach den Standards 802.3af und 802.3at sowie time-based PoE.

PoE macht entsprechende Endgeräte unabhängig von herkömmlichen Stromquellen – eine nützliche Funktion, vor allem an schwer zugänglichen Orten. Die Endgeräte werden über ein Ethernet Kabel mit Strom und Daten versorgt. Auf diese Weise lassen sich Netzwerkinfrastrukturen von Beginn an flexibel planen oder auch im Nachhinein wunschgemäß ausrichten.

Insbesondere für großflächig angelegte Netzwerkumgebungen wie sie beispielsweise in Schulen oder Krankenhäusern bestehen, bietet die PoE-Funktion im Vergleich zur Standardvernetzung eine einfache und effiziente Lösung.

Bandbreiten-Management

  • Die Modelle bietet Quality-of-Service für Voice- und Video-over-IP-Integration durch Auto Voice-VLAN sowie Auto Surveillance-VLAN.

Die Modelle priorisieren somit digitale Datenpakete und sorgen für eine optimale Ton- und Bildqualität bei Voice- oder Video-over-IP-Anwendungen. Zudem können IT-Administratoren über die Funktion Auto Surveillance-VLAN IP-basierte Kameras problemlos in das Netzwerk integrieren und deren Aufzeichnungen einspeisen, ohne dabei das System zu überlasten.

  • Die Switches verfügen zudem über Layer2-Funktionen wie IGMP Snooping, Rapid Spanning Tree und Loopback Detection
  • Die Netzwerkstruktur-Datenerfassung geschieht via LLDP-Protokoll und LLDP-MED
  • In puncto Sicherheit verfügen die Geräte über eine Zugangskontrolle, ACL, „D-Link Safe Guard Engine“, DHCP Server Screening und ARP Spoofing Schutz.

Sicherheitsfunktionen wie Access Control List (ACL), 802.1x Port-basierte/MAC-basierte Zugriffskontrolle und Guest VLAN sind allen Modellen der „Smart III“-Familie gemeinsam. Die D-Link Safeguard Engine verhindert eine Überlastung der Switches, wenn Viren und Würmer Paketstürme auslösen und einzelne Netzwerkkomponenten befallen.

Darüber hinaus ist die DES-1210 Serie seit dem Release 2 mit weiteren Mechanismen zur Absicherung nach innen ausgestattet. DHCP Server Screening heißt, der Switch erkennt anhand der DHCP-Anfrage der Clients und der entsprechenden Antwort des Servers dessen IP-Adresse und ordnet diese automatisch der dem Port zugehörigen MAC Adresse zu. ARP Spoofing verhindert die feindliche Übernahme von IP-Adressen.

Automatisierung

  • Darüber hinaus sollen die Produkte einfach zu verwalten sein durch „Smart Console Utility“, Telnet-Server, SNMPv3 und das „D-View“-Management-Modul des Herstellers.

Beispielsweise werden mithilfe der Smart Console Utility weitere D-Link Switches innerhalb desselben Layer-2-Segments gleichsam automatisch erkannt und Basiskonfigurationen wie Passwortänderungen durch ein verständliches Start Setup zusammengefasst. Ferner unterstützen beide Geräte die LAN-Standards LLDP (Link Layer Discovery Protocol) und LLDP-MED (Media Endpoint Devices), die die Verwaltung von Netzwerkstrukturen vereinfachen, vor allem in Umgebungen, in denen Systeme mehrerer Hersteller zum Einsatz kommen.

Unter anderem erstellt LLDP automatisch eine physikalische Topologie des LANs, identifiziert Netzwerkknoten und richtet IP-Endpunkte – etwa VoIP-Handsets – ein. LLDP-MED bietet zusätzlich Vorteile für die Übertragung von Sprache und Video über das Netzwerk. Dazu zählen unter anderem die Fehlerbeseitigung bei der IP-Telefonie und die automatische Umsetzung von Richtlinien.

Energiesparende Arbeitsweise

Um den Aufbau von energieeffizienten Infrastrukturen zu unterstützen und den Stromverbrauch zu senken, verzichtet das 8-Port Fast Ethernet Modell auf Lüfter. Das 28-Port Modell hingegen hat „Smart“-Lüfter, die mit niedriger Drehzahl laufen, wenn die innere Temperatur unter einem bestimmten Wert bleibt oder fällt.

Über die „grüne“ Funktion Time-based PoE lässt sich im Vorfeld bestimmen, zu welchem Zeitpunkt die PoE-Funktion abgestellt werden soll. Dazu können mehrere Zeitprofile angelegt werden, die in Abhängigkeit von Datum, Wochentag und Uhrzeit Zeiten abstecken, in denen einzelne Ports mit Strom versorgt werden. In den Zwischenzeiträumen bleiben diese PoE Endgeräte ausgeschaltet.

Verfügbarkeit und Preis

Das PoE-Modell DES-1210-28P ist für rund 600 Euro voraussichtlich ab Dezember im Handel. Ab Februar 2011 soll es das 8-Port-Modell DES-1210-08P geben, zum empfohlenen verkaufspreis von rund 300 Euro.

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