AT&T, IBM und ACS kombinieren Orchestrierung, SDN und DWDM

Prototyp wechselt Cloud in Sekunden

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Die Cloud-Lösung ist im Rahmen des "Next Generation Core Optical Networks (CORONET) Program“ der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) entstanden. Die DARPA ist wiederum eine Behörde des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten.
Die Cloud-Lösung ist im Rahmen des "Next Generation Core Optical Networks (CORONET) Program“ der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) entstanden. Die DARPA ist wiederum eine Behörde des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten. (Bild: US Department of Defense/VIT)

AT&T, IBM und Applied Communication Sciences (ACS) melden einen Durchbruch für Elastic-Cloud-Netzwerke. Bei Ausfällen sollen Unternehmen in Sekunden Backup-Verbindungen zu alternativen Clouds einrichten.

Mit ihrem „Next Generation Core Optical Networks (CORONET) Program“ will die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) Betrieb, Leistung, Sicherheit und Verfügbarkeit kritischer Netzwerksysteme der Vereinigten Staaten revolutionieren. Aus dem Programm ist jetzt ein Prototyp hervorgegangen, der Netzwerkausfällen in Cloudumgebungen ihren Schrecken nehmen könnte: Mit schnellen und effizienten Backup-Verbindungen, die Datenströme ohne Unterbrechung zu einer anderen Cloud umleiten. Unternehmen könnten ihre Services so auch bei Havarien ohne Ausfall weiter anbieten.

Am jetzt veröffentlichten Prototypen haben AT&T, IBM und ACS mitgewirkt. IBM steuerte Cloud-Plattform sowie Orchestrierungstechnik bei. Die Komponenten überwachen die Auslastung von Servern und fordern neue Netzwerk- respektive Rechenkapazitäten für die Migration virtueller Maschinen an.

AT&T lieferte einen SDN WAN Orchestrator (SDN = Software-Defined Networking; WAN = Wide Area Network), der Datenströme automatisch über passende Netzwerkschichten routet: IP/MPLS, subwavelength oder Dense Wavelength Division Multiplexing (DWDM).

ACS brachte schließlich schnell und zuverlässig arbeitende Provsioning-Protokolle ein. Mit den in Elemente kommerzieller Transportnetze (DWDM) integrierten Algorithmen lassen sich Verbindungen rasch einrichten oder wieder kappen.

Bereits jetzt konnten die Anbieter Verbindungen innerhalb von 40 Sekunden einrichten – ein Vorgang der bislang Tage gedauert hätte. Mit künftigen DWDM-Equipment (ROADM) will man diese Zeitspanne auf weniger als eine Sekunde drücken.

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