SDN-Vorteile mit Fabric-Networking-Architektur

Programmierbarkeit und Automatisierung bis zum Netzwerkrand

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Der Open Networking Adapter soll eine Plug-&-Play-Netzwerkverbindung für alle Geräte mit einem Ethernet-Port ermöglichen.
Der Open Networking Adapter soll eine Plug-&-Play-Netzwerkverbindung für alle Geräte mit einem Ethernet-Port ermöglichen. (Bild: Avaya)

Die offene, auf der Fabric-Connect-Technologie basierende Architektur SDN Fx von Avaya soll, so der Hersteller, Unternehmen beim Aufbau von agilen Netzwerken unterstützen und beim Einbinden von Geräten und Nutzern am Rand des Netzwerks die Bereitstellungszeit um Wochen verkürzen können.

Die Avaya-SDN-Fx-Architektur beinhaltet die folgenden Produkte und Fähigkeiten für die Avaya-Fabric-Networking-Technologie:

  • Open Networking Adapter: Der Adapter könne eine Plug-&-Play-Netzwerkverbindung für alle Geräte mit einem Ethernet-Port ermöglichen, darunter medizinische Geräte, Industriemaschinen und Switches in Außenstellen. Das Gerät sei für IT-unerfahrenes Personal konzipiert und stelle automatisch einen angepassten virtuellen QoS-Pfad her. Dieser könne Sicherheitsrisiken entschärfen und so die unkomplizierte Verwaltung von Tausenden von Geräten erlauben.
  • Fabric Orchestrator: Der SDN-Controller sei in eine Unified-Management-Instanz eingebettet, könne die Ethernet Fabric verwalten und orchestrieren und dem SDN Kontrolle über die Northbound und Southbound Interfaces geben. Die SDN-Fähigkeiten beinhalten Avaya zufolge OpenFlow, OpenDaylight und OpenStack.
  • Fabric Extend: Die neue Fähigkeit von Avaya Fabric Connec soll eine Ausweitung des Fabric-Netzwerks über jedes IP-basierende Netzwerk ermöglichen, ohne dabei an Funktionalität einzubüßen. Bereits bestehende Investitionen in Netzwerke würden geschützt und gleichzeitig mit strategischen Einsatzgebieten von Fabric Connect in Rechenzentren und Zweigstellen verbunden.

Die Avaya-SDN-Fx-Architektur basiert laut Hersteller auf drei primären Grundsätzen, mit denen die hohen Erwartungen, die Unternehmen an SDN stellen, erfüllt werden sollen:

  • Ein automatisierter Kern könne die Vorteile einer singularen, netzwerkweiten Ethernet Fabric nutzen und damit den Zwang zur manuellen Konfiguration von jedem Netzwerkknoten beseitigen. So würden Fehlerquellen reduziert und die Time-to-Service verringert.
  • Ein offenes Ökosystem soll standardisierte Fabric-Protokolle und offene Interfaces sowie Open-Source-Werkzeuge miteinander verbinden. Die IT könne so schnell, präzise und flexibel auf veränderte Geschäftsanforderungen reagieren.
  • Enabled Edge soll die Fabric bis zum Netzwerkrand erweitern und Applikationen, Geräten und Nutzern die einfache Verbindung an einer beliebigen Stelle im Netzwerk ermöglichen.

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