Strengere SLAs für Dark-Fibre-Dienste

Präzise Überwachung von Glasfaserzugangsnetzen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Mit ADVA FSP 3000 ALM sollen im Business- und Wholesale-Segment sowie in Anwendungen wie Mobile Fronthaul Dark-Fibre-Dienste mit strengeren SLAs möglich sein.
Mit ADVA FSP 3000 ALM sollen im Business- und Wholesale-Segment sowie in Anwendungen wie Mobile Fronthaul Dark-Fibre-Dienste mit strengeren SLAs möglich sein. (Bild: ADVA Optical Networking)

ADVA Optical Networking reagiert mit seiner Lösung FSP 3000 Access Link Monitoring (ALM) auf die Nachfrage der Betreiber nach einer besseren Überwachung ihrer Glasfaserzugangsnetze. In Echtzeit erfasste Daten sollen Dark-Fibre-Dienste mit strengeren Service Level Agreements (SLAs) ermöglichen.

ADVA Optical Networking zufolge nimmt die Nachfrage nach Dark-Fibre in Anwendungen wie Mobile Fronthaul, Mobile Backhaul sowie im Geschäftskunden- und Wholesale-Segment stark zu. Betreiber würden nach neuen Wegen suchen, um kontinuierlich und in Echtzeit Daten zur Integrität der Verbindung zu erfassen. Diese neue Qualität der Netzwerkintelligenz werde es Betreibern ermöglichen, Dark-Fibre-Dienste mit strengeren Service Level Agreements (SLAs) zu geringen zusätzlichen Kosten bereitzustellen – dies sei bisher oftmals nicht möglich gewesen.

FSP 3000 ALM ist laut ADVA Optical Networking ein kompaktes Gerät, das unabhängig von den übertragenen Diensten und getrennt von deren Endgeräten eingesetzt wird. Die Trennung der Glasfaserüberwachung von Diensten und Anwendungen ermögliche es, die Glasfaserzugangsnetze unabhängig von der Bitrate und dem Protokoll zu überwachen, die der darauf aufsetzende Service verwendet.

ADVA FSP 3000 ALM biete Sichtbarkeit, um den Zustand von Glasfaserverbindungen mithilfe der Reflexionen eines nicht intrusiven Testsignals kontinuierlich und in Echtzeit analysieren zu können. Eine derart detaillierte Überwachung soll den Betreibern sekundengenaue Einblicke in ihr Glasfasersystem ermöglichen und Informationen darüber liefern, wo welche Maßnahmen erforderlich seien, um eine kontinuierliche Dienstverfügbarkeit zu gewährleisten. Laut Hersteller können bis zu 16 Glasfasern im Zugangsnetz gleichzeitig überwacht werden, wobei Entfernungen von bis zu 30 Kilometern unterstützt würden.

ADVA FSP 3000 ALM soll Anfang 2015 verfügbar sein. Derzeit laufe die Erprobungsphase bei zahlreichen größeren Betreibern.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43118666 / Physical Layer & Messtechnik)