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Neun neue Server von Dell Poweredge-Server bekommen ein Facelifting

| Redakteur: Ulrike Ostler

Dell hat neun weitere Modelle der „Poweredge“-Server-Reihe auf den neuesten Stand gebracht. Die Geräte sind nun mit aktuellen Intel-Prozessoren ausgestattet und bieten deutlich erweiterte Storage-, Netzwerk- sowie Sicherheits-Features. Auch in Sachen Stromverbrauch und Kühlbedarf hat sich etwas getan.

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Insgesamt neun Server-Modelle fügt Dell der Poweredge-Linie hinzu.
Insgesamt neun Server-Modelle fügt Dell der Poweredge-Linie hinzu.
(Dell)

Es handelt sich um Poweredge-Modelle der zwölften Generation, und zwar in Blade-, Rack- und Tower-Bauweise. Die Rechner sind nun Xeon-Prozessoren der „E5-2400“- und „E5-4600“-Produktfamilie erhältlich. Das bringt spürbar mehr Leistung als mit der Vorgänger-Generation erreichbar war.

Diese Server-Generation hatte Dell Anfang März vorgestellt. Laut Forrest Norrod, Vice President und General Manager Dell Server Solutions. Ist die Nachfrage „enorm“. „Kunden auf der ganzen Welt sind auf der Suche nach mehr Performance für besonders rechenintensive Anwendungen“, sagt er. „Wir bringen nun weitere aktualisierte Server auf den Markt, die auf Kunden-Feedback basieren und eine hervorragende Leistung bieten.“

Die Server eigneten sich für Anwendungen in traditionellen, virtuellen und Cloud-Arbeitsumgebungen. Beim Design der Server sei das Feedback von mehr als 7.700 Anwendern in 17 Ländern und vier Kontinenten berücksichtigt worden.

Die Produkt-Highlights

Das Modell „Poweredge M420“ sei weltweit der einzige 2-Sockel-Blade-Server, der nur ein Viertel der Bauhöhe konventioneller Geräte hat. Die Blade-Server lassen sich somit enger stapeln: Anwender können bis zu 32 individuell konfigurierbare Blade-Server in einem einzigen „Poweredge-M1000e“-Blade-Server-Gehäuse (10 U) einsetzen. Somit steigt die Performance und verbessert die Energie-Effizienz. Trotzdem muss der Anwender nicht auf Redundanz verzichten: Es kommen hot-swap-fähige, fehlertolerante Festplatten und Failsafe SD-Card Reader für den Hypervisor zum Einsatz.

„Poweredge R820“ hingegen ist ein 4-Sockel-Server mit Prozessoren aus der Intel Xeon-E5-Familie. Anwender könnten aber auch damit Platz im Rechenzentrum sparen, so Dell. Zusätzlich liefert der Poweredge R820 die Möglichkeit, vier hot-swap-fähige Dell-Express-Flash-PCIe-SSD-Laufwerke über Einschübe an der Vorderseite zu nutzen.

Höhere Effizienz im Betrieb

Dell hat jedoch nicht nur die Prozessoren ausgetauscht. Auch die Bedienung der Server und der dazugehörigen Infrastruktur habe sich vereinfacht, teilt der Hersteller mit. Folgende Features verbesserten die Handhabung, die Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit:

  • Alle Server lassen sich nun mit Frischluft kühlen ("Fresh Air Cooling"). Das kann die Energiekosten stark reduzieren.
  • Die Rack- und Tower-Modelle der Poweredge-Reihe sind mit dem integrierten Dell Remote Access Controller 7 (iDRAC7) und dem Lifecyle Controller 2.0 ausgestattet. Damit lässt sich das System ohne zusätzliche Software einrichten, auf den neuesten Stand bringen, warten und überwachen. Zusätzlich wurde der „Chassis Management Controller“ (CMC) aktualisiert und unterstützt nun bis zu 288 unabhängig einsetzbare Blade-Server über eine einheitliche Konsole mit einer IP-Adresse.
  • Der „Poweredge-M820“-Blade-Server lässt sich mit bis zu 1.536 Gigabyte RAM ausstatten. Unternehmen können sich damit auf steigende Anforderungen einstellen
  • Die Rack-Server „R520“, „R420“ und „R320“ und die Tower-Modelle „T420“ und „T320“ bieten durch die neuen Prozessoren eine deutlich bessere Performance bei allen Anwendungen

Die Vorteile in Kürze

Nach Angaben des Herstellers bieten Poweredge-Server der 12. Generation folgende Vorteile:

  • Alle Server haben leistungsfähige RAS-Features für Redundanz und Fehler-Toleranz, Memory-Mirroring, Memory Sparing, hot-plug-fähige Festplatten und doppelt ausgeführte Netzteile. IT-Administratoren können damit Kontinuität und Konsistenz der gesamten Server-Infrastruktur im Rechenzentrum oder remote zu mobilen Locations sicherstellen
  • Alle Server bieten einen Failsafe SD-Card Reader für den Hypervisor. Anwender profitieren von Server-Virtualisierung mit integrierter Redundanz und Fehlertoleranz.

Hier noch einmal alle Modelle im Überblick:

1. Blade-Server

Das Poweredge-Blade-Server-Modell "M820"
Das Poweredge-Blade-Server-Modell "M820"
(Bild: Dell)

  • Das Modell M820 ist für maximale Skalierbarkeit, Durchsatz und Rechenleistung optimiert und eignet sich für virtualisierte Anwendungen, High Performance Computing und Scale-Out-Umgebungen
  • Die Variante M520 ist eine preiswerte Alternative zum Poweredge M620 und bietet laut Dell „eine hervorragende Energie-Effizienz und Performance für Mainstream-Business-Anwendungen“.
  • Der Blade-Server M420 erreiche eine hohe Performance bei geringem Platzbedarf.

2. Die Rack-Server:

Der Poweredge-Rack-Server "R420"
Der Poweredge-Rack-Server "R420"
(Bild: Dell)

  • Der R820-Rack-Server (4 Sockel, 2 HE) ist für Virtualisierung und skalierbare Datenbank-Anwendungen optimiert.
  • Der Rack-Server R520 (2 Sockel, 2 HE) eignet sich für Mainstream-Anwendungen und Virtualisierungsumgebungen.
  • Das Modell R420-Rack-Server (2 Sockel, 1 HE) bietet eine starke Performance und Skalierbarkeit für rechenintensive Anwendungen
  • Poweredge-R320 schließlich (1 Sockel, 1 HE) biete RAS-Features, eine starke Performance und Erweiterungsmöglichkeiten für Web-Hosting.

3. Die Tower-Server:

  • Der T420-Tower-Server (2 Sockel) liefere eine gute Performance, viel Kapazität und reichhaltige Features sowie eine hohe Verfügbarkeit.
  • Tower T320-Tower (1 Sockel) offeriere viel Performance und Spielraum für Erweiterungen. Auch RAS-Features sind Teil der Ausstattung.

Die Verfügbarkeit

Der Poweredge R820 Server ist ab sofort lieferbar. Die Poweredge-Modelle R520, R420, R320, M520 und M420 werden Ende des Monats, die Modelle M820, T420 und T320 diesen Sommer auf der Dell-Website oder über Dells weltweite Channel-Partner erhältlich sein.

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