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Nahtloser Wechsel zwischen WLAN und Mobilfunk Portugiesischer Campus nutzt OpenRoaming

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Extreme Networks hat am Polytechnischen Institut von Viseu (IPV) in Portugal OpenRoaming der Wireless Broadband Alliance (WBA) implementiert. Auf dem Campus könne man nun vom sicheren und nahtlosen Handoff zwischen einem Wi-Fi-6-Netzwerk und Mobilfunknetzen profitieren.

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Mitarbeiter von Extreme Networks, WBA und IPV verbinden sich mit dem OpenRoaming-Netzwerk auf dem IPV-Campus.
Mitarbeiter von Extreme Networks, WBA und IPV verbinden sich mit dem OpenRoaming-Netzwerk auf dem IPV-Campus.
(Bild: Extreme Networks)

Mit WBA OpenRoaming sei es möglich, beliebig viele Mobilfunknetze an WLAN anzubinden, um eine unterbrechungsfreie Konnektivität für die Nutzer sicherzustellen. Auf dem IPV-Campus arbeitete Extreme Networks mit Aptilo Networks zusammen, dabei habe man zusätzlich zu OpenRoaming ein Wi-Fi-6-Netzwerk implementiert. Studierende, Lehrkräfte und andere User könnten sich ab sofort ohne manuelle Authentifizierung mit dem Wi-Fi-6-Netzwerk verbinden. Dies führe zu einer besseren Benutzererfahrung und einer geringeren Arbeitsbelastung für das IT-Team. Zuvor habe jeder externe Netzwerkbenutzer manuell für den WLAN-Zugriff autorisiert werden müssen.

Vereinfachte Konnektivität, geringere Anforderungen an die IT

Bislang war das IT-Team von IPV aufgrund europäischer Vorschriften verpflichtet, Netzwerkbenutzer – auch Angestellte und Studierende – manuell hinzuzufügen und zu entfernen, was den WLAN-Zugang auf dem Campus erschwerte. Nun sei die Verbindung mit dem drahtlosen Netzwerk möglich, ohne dass die Kontoeinstellungen oder der Verlauf verloren gehen. Das IT-Team könne sich darauf konzentrieren, die Nutzung der Technologie auf dem gesamten IPV-Campus zu optimieren.

Verbesserte Angebote für Studenten

Dank OpenRoaming könne IPV das Programm erweitern und neue Veranstaltungen auf dem Campus anbieten, ohne dass das IT-Team jedes Mal einen sicheren Netzwerkzugang einrichten müsse. Je nach Bedarf könnten unterschiedliche Service-Levels für verschiedene Benutzer und Events bereitgestellt werden. Studierende könnten über ein einziges Benutzerkonto von allen Geräten auf dem Campus auf Ressourcen zugreifen, ohne für eine Breitbandverbindung zu bezahlen oder ein neues Konto einzurichten.

Mehr Sicherheit im drahtlosen Netzwerk

Mit OpenRoaming werde vermieden, sich potenziellen Sicherheitsrisiken auszusetzen oder geltende Bestimmungen zu verletzen. Sicherheitsprotokolle wie Passpoint, RADSec und die Standards 802.1x und 802.11i würden die Netzwerksicherheit gewährleisten, ohne die Privatsphäre der Benutzer zu gefährden. OpenRoaming verknüpfe WLAN-Betreiber mit Identitätsanbietern wie Mobilfunkbetreibern und Internet-Service-Providern (ISPs), die authentifizierte Benutzer registrieren und ihnen ermöglichen, sich automatisch mit jedem teilnehmenden drahtlosen Netz zu verbinden.

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