Netzwerk- und Service-Performance-Monitoring mit x86-Servern PFX entkoppelt Packet Broker von Hardware

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Unter der Bezeichnung „nGenius Packet Flow eXtender“ (PFX) liefert Netscout eine Software-basierte Lösung zur Paketaufbereitung (Packet Conditioning). Die läuft auf verschiedenen x86-Server-Plattformen und soll bis zur Hälfte weniger kosten als Angebote der Konkurrenz.

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PFX funktioniert nicht nur mit nGenius Packet Flow Switches von NETCOUT, sondern auch mit Systemen Dritter.
PFX funktioniert nicht nur mit nGenius Packet Flow Switches von NETCOUT, sondern auch mit Systemen Dritter.
(Bild: Netscout)

Mit der Software PFX disaggregiert Netscout den eigenen Packet Broker. Funktionen für die Paketaufbereitung (Packet Conditioning) können damit nicht mehr nur auf InfiniStreamNG-Appliances des Anbieters ausgeführt werden, sondern auch auf verschiedenen x86-Servern. In einer vom Hersteller herausgegebenen Mitteilung kommentiert Stephen Collins, Analyst bei ACG Research: „Software-basierte Packet Broker sind kosteneffizienter als hardwaregebundene Plattformen. Sie sind außerdem einfacher zu beschaffen und zu bedienen.“

PFX ist Bestandteil von Netscouts „nGenius Packet Flow System“ und lässt sich mit weiteren Produkten kombinieren. Neben den nGenius Packet Flow Switches von NETCOUT unterstützt die Lösung auch Systeme Dritter. Somit stehen Nutzern erweitere Funktionen zur Verfügung, die für mehr Einsichten in die IT-Infrastruktur und das Netzwerk sorgen. Hierzu zählen NetFlow Generation, De-Duplizierung, IP Tunnel Termination und Header Stripping. Diese Features sind ab sofort über eine All-inclusive-Lizenz verfügbar.

Bestehende Service-Assurance-Kunden erhalten die PFX-Software inklusive als Erweiterung der ASI-Technologie (Adaptive Service Intelligence). Für Neukunden soll die Lösung bis zu 50 Prozent günstiger sein als Angebote des Wettbewerbs.

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