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Orion NPM erlaubt eine dynamische Einteilung in Servicegruppen Performance-Tool von Solarwinds überwacht und steuert komplexe IT

Redakteur: Ulrike Ostler

Mit der Version 10.1 hat Solarwinds seine IT-Management-Software „Orion Network Performance Monitor“ (NPM) um die Unterstützung zusätzlicher Geräte und Komponenten erweitert. Nach Anbieterangaben ist nun ein ganzheitliches Management komplexer Umgebungen möglich.

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Sternenglanz im Unified Computing System von Cisco: Orion NPM v10.1 kennt sich in diesem Universum aus; Bild: Solarwinds
Sternenglanz im Unified Computing System von Cisco: Orion NPM v10.1 kennt sich in diesem Universum aus; Bild: Solarwinds
( Archiv: Vogel Business Media )

Jim Frey, Research Director bei Enterprise Management Associates (EMA), betont die Bedeutung eines möglichst umfassenden Ansatzes zur IT-Überwachung: „Rechenzentrumsumgebungen entwickeln sich rasant weiter. Es geht nicht mehr nur um LAN-Switching und WAN-Ingress/Egress. Heutige Umgebungen umfassen auch komplexe und konvergierte Systeme mit physischen Geräten, virtuellen Netzwerken, proprietären Netzwerken und neuen Datenverarbeitungs- und Netzwerksystemen wie Cisco UCS (Unified Computing System). Hierdurch verschwimmen innerhalb der IT-Infrastruktur zunehmend die Grenzen zwischen Datenverarbeitungs-, Speicher- und Netzwerkelementen.“

Dadurch werde das Leistungs- und Verfügbarkeits-Management zu einem entscheidenden Kriterium für die gesamte Umgebung. Frey setzt hinzu: „Solarwinds hat sich dieser Herausforderung in vollem Umfang gestellt. Der Support für Rechenzentrumsgeräte sämtlicher Domänentypen wurde erweitert und es kamen neue, ausgefeilte Gruppierungsfunktionen zur Erfassung und Nachverfolgung der Beziehungen zwischen mehreren verschiedenen Ressourcen hinzu.“

Orion NPM v10.1 ist ab 2.015 Euro, einschließlich der Wartung im ersten Jahr, direkt als Download über die Solarwinds-Internet-Seite erhältlich.

Neue Bestandteile des Funktionsumfangs

Zum Funktionsumfang gehören nun dynamische Servicegruppen. Durch die Gruppierung von Netzwerkgeräten in beliebige Kategorien und die Erfassung von Netzwerkleistung und Service-Level-Status nach Standort, Unternehmensbereich und anderen Kriterien lässt sich die Überwachung großer Systeme strukturieren und dadurch vereinfachen.

Hinzu gekommen ist auch die Unterstützung von Cisco Unified Computing Systems. So lassen sich virtuelle Schnittstellen überwachen, Fabric Interconnects, Chassis und Blade- sowie Rack-Server.

Orion NPM v10.1 überwacht beispielsweise virtuelle Komponenten im Netz, Screenshot: Solarwinds (Archiv: Vogel Business Media)

In virtuellen Infrastrukturen erlaubt NPM eine genaue Einsichtnahme in virtualisierte Umgebungen und ermöglicht so eine rechenzentrumsgesteuerte Virtualisierungsüberwachung von Clustern und ESX-Hosts bis hin zu virtuellen Maschinen.

Lassen sich Abhängigkeiten erkennen, erleichtert es den Administratoren die Maintance. Mit Dem Solarwinds-Tool lassen sich Netzwerkprobleme mithilfe intelligenter, auf über- und untergeordneten Abhängigkeiten basierenden Netzwerkbenachrichtigungen priorisiren.

Performance-Überwachung auch im virtuellen Staorage Area Network und per Handy

Die Performance-Überwachung bleibt nicht auf einen Netzwerktypus beschränkt. Orion NPM erlaubt VSAN- und Fibre-Channel-Ansichten sowie die Behebung von Leistungsproblemen bei VSANs mit schwellenwertbasierter Echtzeit-Alarmfunktion und Berichtserstellung zum Zustand von VSANs sowie eine nachhaltig gute Fibre-Channel-Verbindungsleistung zwischen den verschiedenen SANs.

Darüber hinaus bietet das Tool eine Möglichkeit zur Überwachung der Netzwerkleistung über gängige mobile Internet-Browser sowie iPhone, Blackberry und Android-Devices.

Auch Funknetze können in die Überwachung per NPM eingeschlossen werden. Neu ist die Unterstützung des „Meru Wireless Controller“. Die Geräte von Meru Networks sowie Wireless Access Point Statistiken lasssen sich über dieselbe Konsole verwalten wie die Wireless-Umgebungen von Cisco und Aruba.

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