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Zunahme um 20 Prozent gegenüber 2020 Pandemie lässt Datenverkehr kräftig wachsen

Von Bernhard Lück

Corona, Kontaktbeschränkungen und viel Zeit in den eigenen vier Wänden haben unser Internetnutzungsverhalten geprägt. Messungen des Internetknotenbetreibers DE-CIX zufolge sorgten Homeoffice, Gaming, Videostreaming und Co. 2021 für einen Anstieg des Datenverkehrs um 20 Prozent.

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2021 sprang der Datenverkehr an den DE-CIX-Internetknoten auf über 38 Exabyte.
2021 sprang der Datenverkehr an den DE-CIX-Internetknoten auf über 38 Exabyte.
(Bild: DE-CIX)

Wie DE-CIX meldet, wurden im Jahr 2021 an den weltweiten Internetknoten des Betreibers insgesamt über 38 Exabyte Daten ausgetauscht. 38 Exabyte (38.000.000 Terabyte) entsprächen der Speicherkapazität von über 300 Mio. Smartphones mit jeweils 128 GB Speicherplatz oder dem Datenvolumen, das die Bevölkerung einer Kleinstadt verbraucht, wenn jede Einwohnerin und jeder Einwohner ein Leben lang einen Videostream in HD-Qualität schaut. Im Vergleich zum Vorjahr und dem Beginn der Corona-Pandemie sei der Wert um rund 20 Prozent gestiegen. 2020 habe der gesamte Datendurchsatz noch bei 32 Exabyte gelegen.

„Der Datenverkehr hat sich nach dem Ausbruch der Pandemie im Jahr 2021 weltweit insgesamt und nach der Rekordjagd 2020 auf hohem Niveau stabilisiert und wächst kontinuierlich weiter“, so Dr. Christoph Dietzel, Global Head of Products & Research bei DE-CIX. „Das zeigt, dass sich Konzepte wie Homeoffice mit Videokonferenzen oder Home-Entertainment mit Videostreaming und Gaming im Alltag etabliert haben und das Wachstum weiter anhalten wird.“

Der Datendurchsatz von Videokonferenzen über den Internetknoten in Frankfurt am Main sei vor allem in den ersten Monaten des Jahres bis zum Ende von Lockdown und Kontaktbeschränkungen hoch gewesen. In den Sommermonaten mit geringeren Infektionszahlen und Ferienzeit habe er hingegen nur halb so viel wie zu Jahresbeginn betragen. Für Videostreaming via Netflix, Disney Plus, Amazon Prime Video und Co. zeige sich eine ähnliche Verteilung jedoch mit geringeren saisonalen Unterschieden. Anders sehe es bei Gaming-Traffic aus. Hier seien Spitzenwerte in den letzten Monaten des Jahres erreicht worden.

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