Robuste Phablets für Android und Windows in rauen Umgebungen

Panasonic präsentiert 5-Zoll-Toughpads

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Peter Schmitz

Die erweiterbaren Toughpads überstehen Stürze aus drei Metern, werden bis zu 100 dB laut und können auch mit Handschuhen bedient werden.
Die erweiterbaren Toughpads überstehen Stürze aus drei Metern, werden bis zu 100 dB laut und können auch mit Handschuhen bedient werden. (Bild: Panasonic)

Panasonic erweitert das Toughpad-Portfolio um robuste und ausdauernde 5-Zoll-Phablets. Die als FZ-E1 und FZ-X1 erhältlichen Handhelds laufen mit Windows Embedded 8.1 oder Android, sind per Accessory-Bus erweiterbar und beinhalten NFC sowie Barcode-Scanner.

Schon äußerlich unterscheiden sich die jetzt von Panasonic vorgestellten Toughpads von den üblichen Phablets. Die mit 165 x 87,4 x 30,9 Milimeter überdurchschnittlich wuchtig wirkenden und 426 Gramm schweren Geräte wurden für raue Umweltbedingungen entworfen. Als Zielgruppe nennt der Hersteller Rettungsdienste, Energieversorger, Sicherheitsdienste sowie Produktion, Logistik und Transport.

Die Handhelds trotzen Staub und Wasser gemäß Schutzklasse IP68. Laut Hersteller überstehen die Toughpads bis zu 30 Minuten in einer Wassertiefe von maximal anderthalb Metern. Die Geräte sollen zudem Stürze aus drei Metern Höhe auf Beton überleben. Die Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und 60 Grad.

Panasonic wirbt mit einem Outdoor-Display: Der mit Antireflexionsbeschichtung versehene Bildschirm löst mit 1.280 mal 720 Pixeln auf und lasse sich auch im direkten Sonnenlicht noch ablesen. Das kapazitive Display erkennt bis zu zehn Finger gleichzeitig und lasse sich sogar mit dicken Arbeitshandschuhen oder im Regen bedienen. Zusätzlich stehen frei programmierbare Hardware-Knöpfe zur Verfügung.

Akku schnell laden oder tauschen

Ein 6.200 mAh fassender Akku ermögliche bis zu 14 Stunden produktives Arbeiten. Im Standby hält der Stromspeicher 1.000 Stunden durch, beim Telefonieren 23 Stunden. Per Schnellladung erreichen die Akkus in einer Stunde 50 Prozent ihrer vollen Kapazität, eine komplette Aufladung dauert drei Stunden. Wegen der hohen Ladeströme hat sich Panasonic für einen proprietären Netzanschluss entschieden – nutzt den ebenfalls verbauten Mikro-USB-Port also zum Datenaustausch. Wahlweise können Nutzer die Akkus auch im laufenden Betrieb wechseln.

Im Telefoniebetrieb nutzen die Toughpads drei Mikrofone, um Störgeräuche zu unterdrücken. Die beiden Frontlautsprecher erreichen bis zu 100 dB und sollen damit auch noch in lauten Umgebungen zu vernehmen sein.

Zubehör per Panasonic Accessory-Bus

Panasonic verbaut ein GPS-Modul, das eine Genauigkeit zwischen zwei und vier Metern erreicht. Zudem beherrschen die Handhelds aktuelle Mobilfunk- und WLAN-Standards – inklusive LTE und 802.11 ac; NFC ist ebenso vorhanden wie Bluetooth 4.0 (Klasse 1). Die in den Toughpads verwendeten kryptographischen Module entsprechen den Sicherheitsanforderungen gemäß FIPS 140-2 Level 1. Verbaut sind des Weiteren Rückkamera mit acht Megapixeln und Blitz sowie eine Frontkamera mit 1,3 Megapixeln. Optional integriert Panasonic auch 1D/2D-Barcode-Scanner in die Toughpads. Per Panasonic Accessory-Bus lasse sich außerdem weiteres Zubehör anschließen, beispielsweise Magnetkarten- oder RFID-Lesegeräte.

Die Phablets verfügen über zwei GByte RAM und 32 GByte Flashspeicher; der kann per Micro SDXC um bis zu 64 GByte erweitert werden. Unterschiede gibt es bei CPU, Preis und genutztem Betriebssystem.

Das Toughpad FZ-E1 kommt Windows Embedded 8.1 und Qualcomm Snapdragon MSM8974AB 2.3GHz Quadcore-Prozessor. Verfügbar ist das Windows-System ab November für 1.428 Euro (netto). Schon jetzt gibt es die Variante FZ-X1 mit Android 4.2.2 und Qualcomm Snapdragon APQ8064T 1.7GHz Quadcore-Prozessor für 1.385 Euro (netto). Im Preis enthalten sind drei Jahre Garantie und umfassender Kunden-Support – heißt es.

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