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Opengear-Gateways erhöhen Resilienz Out-of-Band-Lösung für die Uni Siegen

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die Universität Siegen ist für den Hochschulbetrieb auf eine funktionierende IT-Infrastruktur angewiesen. Gateways der ACM7000-Serie von Opengear, einem Anbieter von Out-of-Band-Managementlösungen, sollen nun die Sicherheit und Resilienz des Uni-Netzwerks erhöhen.

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Mithilfe der Gateways von Opengear sei das Netzwerk der Uni Siegen resilienter als zuvor.
Mithilfe der Gateways von Opengear sei das Netzwerk der Uni Siegen resilienter als zuvor.
(Bild: Opengear)

An der Universität Siegen (NRW) greifen rund 17.000 Studierende und mehr als 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilt über sechs Campus-Gelände quer durch die Stadt auf die IT-Infrastruktur zu. Die Standorte sind über einen Glasfaserring zusammengeschlossen, 280 Technikräume mit durchschnittlich jeweils vier Switches verbinden die Infrastruktur für Hörsäle, Labore und Büros. Zum Einsatz kamen dabei bislang Kupfer-zu-Glasfaser-Medienkonverter, die den Anschluss der kupferbasierten Ethernet-Geräte – ob im Core-Routing- oder auch im Access-Bereich – über eine Glasfaserverbindung ermöglichten.

Das Netzwerkteam der Universität Siegen wollte die Sicherheit der Infrastruktur erhöhen, allen voran bei Firmware-Aktualisierungen, fehlerhaften Software-Patches oder Fehlkonfigurationen. Sollte ein Secure-Shell-Zugang (SSH) nicht möglich sein, sollte zumindest ein alternativer Pfad über eine Konsole und Command Line Interface (CLI) bereitstehen. Da die Netzwerkinfrastruktur zudem auf SFP Fibre Channel basiert, wurde ein Out-of-Band-Gerät (OOB) benötigt, das diesen Standard nativ unterstützt.

Im Rahmen einer Proof-of-Concept-Phase wurden Geräte verschiedener Hersteller unter die Lupe genommen. Die Universität Siegen entschied sich für die ACM7000-Serie von Opengear, genauer gesagt die Modelle ACM7004-5 und ACM7004-5 LMR mit SIM-Kartenslot. Jeder Technikraum ist mit einem Opengear-Konsolenserver ausgestattet, für deren zentrales Management die Universität Siegen die Management-Software Lighthouse 5.0 nutzt. Über die Lösung, so Opengear, werden alle angemeldeten Konsolenserver und Netzwerkgeräte automatisch bereitgestellt, verwaltet und konfiguriert.

Ab sofort könne die Universität Siegen von dem einfachen Management aller Netzwerkgeräte innerhalb der dezentralisierten Infrastruktur profitieren. Firmware-Aktualisierungen und Software-Updates ließen sich sicher bereitstellen. Sollte es doch einmal zu Netzwerkproblemen kommen, sei dank der detaillierteren Diagnosemöglichkeiten eine schnellere, präzisere Analyse und damit Fehlerbehebung möglich.

„Wir haben die in das Projekt gesetzten Ziele erreicht. Wir brauchen keine Medienkonverter mehr und haben jetzt mit den Gateways von Opengear eine Lösung, die uns High-End-Funktionalitäten bereitstellt. Das Netzwerk ist dank dem alternativen Zugriffspfad resilienter als zuvor. Wir können remote darauf zugreifen, was gerade in der Pandemiezeit ein großer Vorteil war. Zudem können wir mithilfe der verschiedenen Schnittstellen auch andere Geräte in das OOB-Management integrieren“, erklärt Jens Aßmann, Abteilungsleiter des ZIMT (Zentrum für Informations- und Medientechnologie) an der Universität Siegen.

„Universitäten sind auf eine widerstandsfähige digitale Vernetzung angewiesen. Gerade jetzt, wo auch weiterhin Onlinekurse stattfinden“, ergänzt Dirk Schuma, Sales Manager Europe bei Opengear. „Unsere Out-of-Band-Lösung schützt das Netzwerk der Universität Siegen und stellt bei einem Ausfall schnell die Betriebsbereitschaft wieder her. Diagnose und Fehlerbehebung können dabei aus der Ferne durchgeführt werden.“

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