Flexibilität der Mandantenfähigkeit und der Datenebene

OS-Update für besseres Experience-Management

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die Steuerungs- und Verwaltungs-Appliance SmartZone 300 läuft ab sofort mit dem aktuellen SmartZone OS 3.5.
Die Steuerungs- und Verwaltungs-Appliance SmartZone 300 läuft ab sofort mit dem aktuellen SmartZone OS 3.5. (Bild: Ruckus Wireless)

SmartZone OS, das Betriebssystem für das Controller-Portfolio von Ruckus Wireless, bietet laut Hersteller in der Version 3.5 mehr als 30 neue Funktionen und Erweiterungen für eine bessere End-User-Erfahrung und ein flexibleres Sicherheits- und Policy-Management.

Das SmartZone-Portfolio des Brocade-Unternehmens Ruckus Wireless umfasst Appliances für den Einsatz bei Service-Providern und großen Unternehmen sowie Appliances, die für mittelständische Unternehmensnetzwerke konzipiert wurden. Die virtual SmartZone Data Plane (vSZ-D) arbeite in Verbindung mit virtuellen Steuerungs- und Verwaltungs-Appliances und könne so eine verbreitete Datenebene mit hohem Datendurchsatz ermöglichen.

End-User-Experience-Management

SmartZone OS 3.5 enthält Tools, mit denen die steigenden Erwartungen der Endnutzer hinsichtlich Quality of Service (QoS) erfüllt werden sollen:

  • Visual Connection Diagnostics (VCD) ermögliche es der IT, in Echtzeit auf Probleme von Endnutzern zu reagieren, visuell Fehler bei Client-Verbindungsprozessen zu beheben, zu lokalisieren, welche Phase zu Ausfällen führt und die wahrscheinliche Ursache des Ausfalls zu identifizieren.
  • Neue „Super-KPIs“, kombiniert mit visuellen Warnungen und Pivot-Tabellen-Funktionalität, sollen der IT eine effektivere Methode bieten, um eine Verschlechterung der End-User-Erfahrungen prognostizieren und somit systembedingte Fehler schneller ermitteln zu können.
  • Push-Streaming, nahezu in Echtzeit, soll die IT in die Lage versetzen, effektiv auf sich schnell verschlechternde Netzwerkbedingungen zu reagieren, indem sie es Analytics-Tools – egal ob von Drittanbietern oder kundenspezifisch – erlaubt, Key Performance Indicators (KPIs) zu verwerten. Dies geschehe ohne Verzögerung oder Vertrauensverlust und ohne dass die IT ein Firewall Pinhole erzeugen müsse.

Sicherheits- und Policy-Management

Ruckus Wireless zufolge kann die IT mithilfe von SmartZone OS 3.5 das Netzwerk, die Geräte und die Benutzer schützen, ohne dass erwartete Serviceniveaus und die Zugriffsebenen beeinträchtigt werden:

  • Die SmartZone-Integration mit der Sicherheits- und Policy-Management-Software Ruckus Cloudpath erlaube es der IT, eine nahezu unbegrenzte Anzahl von Benutzer- und Gerätefunktionen zu erstellen. Zudem würden benutzerspezifisches VLAN, Zugriffssteuerung und Bandbreitenattribute ermöglicht. Die IT könne das Netzwerk anstatt auf Basis einer Einheitslösung aufgrund tatsächlicher Sicherheits- und Richtlinienanforderungen gliedern.
  • Ruckus Dynamic Pre-Shared Key (DPSK) verbessere die Benutzerfreundlichkeit. Die Technologie beinhalte eine Gruppen-DPSK-Funktion und, mit der Integration von Cloudpath, eine automatische Schlüsselverteilung an Endnutzer. Gruppen-DPSK sei konzipiert worden, um es Unternehmen mit „headless“ IoT-Geräten wie Druckern und Apple TVs zu erleichtern, Schlüssel zu diesen Geräten manuell zu verteilen, indem Gruppen von Gerätetypen einen gemeinsamen DPSK-Schlüssel verwenden.

Geschäfts- und Einsatzmodelle

Die aktuelle SmartZone-Version verbessere die Funktionalität und die Flexibilität der Mandantenfähigkeit und der Datenebene für Service-Provider, die private Clouds betreiben, sowie für große Unternehmen und Bildungseinrichtungen:

  • Mandantenfähige Partner-Domain-Segmentierung ermögliche es Service-Providern, die private Clouds betreiben, sichere, getrennt betriebene Domains für Non-Hosting-Managed-Services-Anbieter einzurichten. In Kombination mit den vorhandenen Domain- und Bereichsfunktionen würden ein- oder zweistufige Managed-Services-Geschäftsmodelle mit strengen Betriebs- und Sicherheitsanforderungen unterstützt.
  • Die Bereichsaffinitätsfunktion im vSZ-D liefere eine gemeinsame Datenebene für dezentralisierte Standorte. Dies erlaube es Kunden im Falle eines Wechsels des WLAN-Herstellers, eine zentrale Datenarchitektur aufrechtzuerhalten. Managed-Services-Anbieter könnten die gleiche Fähigkeit nutzen, um ihren Kunden die Umleitung des Gästedatenverkehrs von ihrem LAN zu ermöglichen.
  • Die native DHCP/NAT-Funktionalität im vSZ-D reduziere die Komplexität der Bereitstellung, indem sie eine leistungsstarke DHCP-Zuweisung in einem zentralisierten oder dezentralisierten Netzwerkkontext ermögliche, ohne dass DHCP-/NAT-Server von Drittanbietern benötigt würden.
  • Das vSZ-D erlaube Layer-3-Roaming ohne dedizierten Mobility Controller. Die Parameter würden nur einmal in einer zentral gelegenen vSZ-H/E-Instanz definiert. Verteilte vSZ-D-Instanzen würden untereinander automatisch Tunnel herstellen und Roaming-Geräte ihre ursprüngliche IP-Adresse behalten, damit die Aufrechterhaltung von Sitzungen bei sensiblen Anwendungen wie Sprachanwendungen sichergestellt werde.

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