Agile-Core-Express-Lösung von ADVA Optical Networking

Optischer Express-Layer für Übertragungsraten von 100 GBit/s

08.03.2011 | Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

ADVA Optical Networking erweitert die FSP-3000-Plattform um einen optischen Express-Layer.
ADVA Optical Networking erweitert die FSP-3000-Plattform um einen optischen Express-Layer.

ADVA Optical Networking erweitert seine FSP-3000-Plattform um einen kohärenten optischen Express-Layer. Die Technologie soll für Datenraten von 100 GBit/s optimiert sein und es Netzbetreibern ermöglichen, Ressourcen in optischen Netzen flexibel und nach Bedarf zu nutzen. Die Verknüpfung mit der IP/MPLS-Netzebene soll für eine Steigerung der Netzskalierbarkeit und -effizienz sorgen.

Laut Hersteller repräsentiert die vorgestellte Funktionalität eine neue Generation von agilen optischen Netzen. Sie setzt sich zusammen aus einem optimierten optischen Layer für die kohärente Übertragung von Signalen mit 100 GBit/s sowie der ROADM-Technologie und einem durchgängigen Dienste- und Bandbreitenmanagement.

Optimierter optischer Layer für kohärente Signalübertragung

ADVA Optical Networking zufolge bietet die Technologie neben dem Vorteil der höheren Kapazität pro Wellenlänge eine durch die kohärente Abtastung ermöglichte Leistungsübertragungsbilanz. Um diesen Vorteil vollständig zu nutzen, würden zusätzlich leistungsoptimierte, kompakte und kosteneffiziente optische Verstärker eingeführt. Durch die vollständige Steuerung dieser Technologien durch eine Control Plane könnten neue Verbindungen breitbandiger und intelligenter gestaltet werden. Hierbei spielt die Nutzung des FSP Service Managers eine wichtige Rolle.

ROADM-Technologie

Die Lösung von ADVA Optical Networking für rekonfigurierbare optische Add/Drop-Multiplexer (ROADM) baut auf ein modulares Konzept auf, welches die freie Wahl der optischen Wellenlänge und der Netzschnittstelle zulässt. Laut Hersteller arbeitet die Implementierung blockierungsfrei und ermöglicht eine flexible Konfiguration des Wellenlängenrasters. Netzbetreiber würden dadurch in die Lage versetzt, optische Verbindungen flexibel in ihren Netzen zu verschalten. Integrierte optische Verstärker sollen für minimale Dämpfung und optimale Übertragungsleistung sorgen.

Wie die 100-GBit/s-Technologie ist auch die ROADM-Technologie durch die Control Plane steuerbar und kann zum dynamischen Verbindungsaufbau vom FSP Service Manager konfiguriert werden.

End-to-End-Dienste- und Bandbreitenmanagement

Wegen der vollständigen Steuerung durch die Control Plane sollen die vorgestellten 100-GBit/s- und ROADM-Technologien effizient nutzbar sein. Laut Hersteller stellt die Control Plane die Kommunikation mit dem FSP Service Manager sicher und erlaubt es Netzbetreibern, komplette Verbindungen durch die IP/MPLS-Netzebene aufzubauen. Durch den Austausch von Informationen zwischen der Transport- und der IP/MPLS-Netzebene könnten mithilfe des FSP Service Managers Verbindungen in kürzester Zeit zwischen zwei beliebigen Vermittlungsstellen neu aufgebaut oder modifiziert werden.

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